Hummel, Hummel, moin, moin

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Der imposante Fingerhut ist auf die Bestäubungshilfe der Hummeln angewiesen. Die kleinen Bienen sind hier überfordert Foto: Krause

Friedhof Ohlsdorf: Neue Wiese hilft Hummeln und Bienen

Ohlsdorf Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich für ein besseres Lebensumfeld wilder Bienen ein. Mit einer breiten Allianz aus Partnern wie dem Friedhof Ohlsdorf, dem Hamburg Airport, dem Bauernverband, dem Verein Kinderwelt und dem Landesbund der Gartenfreunde will sie neue Lebensräume für die verschiedenen Wildbienenarten in Hamburg schaffen. „Denn Wildbienen leisten neben den Honigbienen mit der Bestäubung von Blüten einen unschätzbaren Beitrag zum Ertrag von Obst, Gemüsen und Ackerfrüchten. Es kann uns“ so die Wildtierstiftung „deshalb nicht gleichgültig sein, dass bereits 40 Arten ausgestorben, und weitere 100 Arten vom Aussterben bedroht sind.“
Mit der Anlage einer neuen „Wild-Wiese“ im Rosengarten des Friedhofs Ohlsdorf möchte die Wildtierstiftung dazu animieren, ebenfalls etwas für Hummeln zu tun. Zwar ist der Friedhof mit fast 400 Hektar die größte Grünfläche der Stadt – doch die 43.000 Mitglieder des Landesbundes der Gartenfreunde bewirtschaften mit 1.400 Hektar eine weitausgrößere Fläche. Professor Dr. Fritz Vahrenholt, der frühere Hamburger Umweltsenator, Shell-Vorstand und seit 2012 Alleinvorstand der Wildtierstiftung sagte beim Projektauftakt unter anderem „Die Wildtierstiftung will dem negativen Trend mit einem positiven Projekt zum Schutz und zur Förderung von Wildbienen entgegenwirken. Deshalb“ so Vahrenholt „ist das Motto unserer Aktion ‚Hummel, Hummel – moin, moin‘ durchaus als Aufruf zur Aktion zu verstehen.“ Das Wildbienen-Projekt wird fünf Jahre lang wissenschaftlich beobachtet. (fjk)
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