Hummelsbüttler Feldmark bleibt bedroht

Anzeige
Die Hummelsbütteler Feldmark ist schützenswert Foto: fbt

Stadt Hamburg will weiterhin am Rehagen eine Flüchtlingsunterkunft bauen

Hummelsbüttel Die Stadt Hamburg hält an ihrer Absicht fest, am Rehagen eine Flüchtlingsunterkunft mit Perspektive Wohnen zu errichten. Christiane Kuhrt, Sprecherin des Zentralen Koordinierungsstabes Flüchtlinge (ZKF), sagte auf Anfrage des Hamburger Wochenblatts, dem ZKF sei bewusst, „dass hier Naturschutzbelange tangiert werden“. Man habe sehr ernsthaft zwischen dem Naturschutz und der Notwendigkeit, Flüchtlinge unterzubringen, abgewogen. Es seien „kompensatorische Maßnahmen vorgesehen“, so Kuhrt. Sie verwies auf den Bürgervertrag zwischen Senat und Initiativen (der vom Verein zum Erhalt der Hummelsbüttler Feldmark allerdings nicht unterzeichnet wurde). Dort ist zu lesen, es sei zu prüfen, ob Ausgleichsmaßnahmen „über dem gesetzlich vorgeschriebenen Maß liegen können“, finanziell betrachtet ist von 30 Prozent mehr die Rede. Die Umweltbehörde hatte zuletzt bestätigt, dass in der Feldmark eine ganze Reihe von Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind, die auf der sogenannten Roten Liste stehen, also streng geschützt sind. (fbt)

Lesen Sie auch: Bauen im Hummelsbüttler Feldmark-Idyll?

Lesen Sie auch: Hummelsbüttler Feldmark: Streit um Bebauungspläne

Lesen Sie auch: Verein lehnt Bauprojekte in der Feldmark ab

Lesen Sie auch: Feldmark-Initiative sagt Nein

Lesen Sie auch: Hummelsbüttel: Wohnbau für Flüchtlinge

Weitere Infos: Verein zur Erhaltung der Hummelsbüttler Feldmark
Anzeige
Anzeige
1 Kommentar
8
Klaus Risser aus Hummelsbüttel | 31.08.2016 | 16:35  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige