„Immer gute Lehrer gehabt“

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Freude bei Siegerin Birte Hell (17,M.), Deutschlehrerin Silke Klüwer (l.) und Schulleiterin Linda Hartmann Foto: wb

Siegerin von Diktatwettbewerb kommt aus Fuhlsbüttel

Fuhlsbüttel „Rechtschreib-Koryphäen, wie auch diejenigen, die Außergewöhnliches wertzuschätzen wissen und Freude am Rhythmus des gesprochenen Wortes haben, trafen sich gemeinsam mit Schulsenator Thies Rabe und Tagesschausprecher Thorsten Schröder zu einem Diktatwettbewerb. Dem Sieger wurde nicht nur frenetischer Jubel, sondern auch ein nigelnagelneues I-Pad verheißen.“ Solche und ähnliche Wort- und Satzungeheuer lauerten im ersten Rechtschreibwettbewerb „Hamburg schreibt“ der Langenhorner Joachim Herz Stiftung. 72 Oberstufenschüler von 13 Schulen, 15 Eltern und 23 Lehrer nahmen teil.
Mit fünf Schülern, drei Eltern und zwei Lehrern war das mit rund 450 Schülern eher kleine Gymnasium Alstertal überproportional vertreten. Mit großem Erfolg, denn es stellte in der Kategorie „Schüler“ mit Birte Hell die Siegerin des Wettbewerbs.
„Auch, wenn Rechtschreibung in der Oberstufe bei der Benotung eher unbedeutend ist“ berichtet Deutschlehrerin Silke Klüwer „legen wir Wert darauf, dass unsere Schüler ihre Sprache in Wort und in Schrift fehlerfrei beherrschen“. Schulleiterin Linda Hartmann ergänzt: „Das sieht inzwischen auch die Schulbehörde wieder so. Nicht umsonst hat deshalb auch der Schulsenator am Wettbewerb teilgenommen“.
Was aber kann Schüler, zumal noch kurz vor dem Abitur, bewegen, sich einer verschärften Rechtschreibherausforderung zu stellen? „Rechtschreibung ist wie Mathe“, findet Birte Hell, die Schüler-Siegerin des Wettbewerbs „es gibt nur richtig oder falsch. Beide Fächer machen mir Spaß, und im Wettbewerb hatte ich Gelegenheit zu prüfen, wo ich stehe.“
Sie räumt aber auch ein, dass ihr die Teilnahme am Trainingstag, den die Duden-Sprachberatung angebotenen hatte, sehr geholfen hat. „Den habe ich gemeinsam mit meiner Mutter, die auch zum Team unserer Schule gehört hat besucht“, schildert Birte die Vorbereitung auf den Rechtschreibtest. „Uns wurden bei der Gelegenheit Probesätze vorgestellt. Die waren, wie später das Diktat, inhaltlich ziemlich dümmlich – hatten es aber von der Rechtschreibung her in sich.“ Als nächstes Ziel hat Birte nun das Abitur vor sich; einen klaren Studienwunsch hat sie hingegen noch nicht.
Wie erklärt sie sich ihr ausgezeichnetes Abschneiden? „Ich hatte immer gute Lehrer“, findet sie im Rückblick auf ihre Schulzeit, „erst an der Ohkamp Grundschule und später hier am Gymnasium Alstertal. Da macht das Lernen einfach Spaß!“
Ist das Besorgnis erregend – gibt es außer Schule noch mehr im Leben der Siebzehnjährigen? „Aber sicher – ich spiele Klavier, zeichne und lese gern und nicht zu vergessen – Turnen ist auch eines meiner Hobbys.“ (fjk)
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