Innenminister besucht Norderstedter Feuerwehrmuseum

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Innenminister Stefan Studt (l.) ließ sich von Museumsleiter Hajo Brandenburg durchs Museum führen Foto: bf

Stefan Studt zeigt sich begeistert. Zahlreiche Veranstaltungen für Kinder

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt
Hoher Besuch in Schleswig-Holsteins einzigem Museum, das die Geschichte und Entwicklung des deutschen Feuerwehrwesens dokumentiert. Innenminister Stefan Studt schaute jetzt erstmals beim Museum im Friedrichsgaber Weg in Norderstedt rein, begleitet von den beiden Landtagsabgeordneten Katrin Fedrowitz und Katja Rathje-Hoffmann, den jeweiligen Parteivorsitzenden von SPD und CDU in Norderstedt. „Das erinnert mich an meine Kindheit“, sagte Stefan Studt, ganz beeindruckt von den historischen Ausstellungsstücken im Norderstedter Feuerwehrmuseum. Genau so hätten die alten Feuerwehrfahrzeuge ausgesehen, als er noch in Nahe lebte und in Norderstedt zur Schule gegangen sei, wo er sein Abitur machte, sagte er. „Als Innenminister weiß ich ja, wie sich die Technik bei den Feuerwehren entwickelt hat. Das ist heute Hightech mit Digitalfunk.“ Er sei zum ersten Mal hier, „obwohl meine Schwiegereltern ganz in der Nähe hier am Rathaus gewohnt haben“, sagte Studt und staunte über die 25.000 Exponate auf 2300 Quadratmetern in den verschiedenen Hallen. In aller Ruhe ließ er sich von Museumsleiter Hajo Brandenburg die verschiedenen Epochen des Brandlöschens, Rettens und Bergens des freiwilligen Feuerwehrwesens zeigen, das hier in den Vitrinen detailgetreu und liebevoll dargestellt bis 150 Jahre zurückreicht.

Große Beliebtheit


Das 1987 auf dem Hof Lüdemann eingerichtete und ständig erweiterte Museum erfreue sich immer größerer Beliebtheit, erklärte Horst Plambeck, Vorsitzender des Fördervereins, dem staunenden Minister. Insbesondere die Sonderausstellungen würden immer mehr Besucherströme anlocken. So wollten die Eisenbahnausstellung vor vier Jahren 3800 Besucher sehen, die Playmobilausstellung 7500 Leute und in diesem Jahr habe die Lego-Ausstellung sogar 17.000 Menschen angezogen. „Die Besucherzahlen steigen jedes Jahr um zehn Prozent. Wir sind wohl auf dem richtigen Weg.“

Vernetzung


Das liege auch daran, dass sich die Norderstedter Einrichtung, die von der Stadt jährlich mit 75.000 Euro gefördert wird, inzwischen mit anderen Feuerwehrmuseen in der Bundesrepublik vernetzt habe und sogar Leihgaben des deutschen Feuerwehrmuseums in Fulda hier zeigen dürfe, erklärte Museumsleiter Brandenburg.

Weitere Infos: Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein
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