Jetzt beim Warten sitzen

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Engagiert: Mitglieder des Seniorenbeirates mit Bank-Initiatorin Erika Woisin (sitzend) Foto: Nowatzky

Seniorenbeirat war im Bezirk Nord für Bank am Ochsenzoll aktiv geworden

Von Stefanie Nowatzky
Langenhorn
Wenn Erika Woisin künftig auf den Bus 278 nach Hause wartet, wird sich die 85-jährige mit einem zufriedenen Lächeln auf die Bank am Bahnhof Ochsenzoll setzen. Auf ihre Initiative hin war der Seniorenbeirat im Bezirk Nord aktiv geworden und hatte mit viel Engagement Hochbahn, Tiefbauamt und den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer LSBG ins Boot geholt.

Seniorengerechter Ersatz für Unterstand


Das Ergebnis: Eine bequeme und seniorengerechte Holzbank mit metallenen Armlehnen bietet Platz für die Wartezeit auf den Bus. Denn dieser fährt manchmal nur alle 40 Minuten, da kann die Wartezeit im stehen schon mal lang werden, findet Erika Woisin. Nicht nur für Senioren.
Doch gerade die nutzen diese Strecke oft, der 278er fährt auf seinem Weg Richtung U-Bahn Garstedt durch die Essener Straße und wird deshalb gerne von den Bewohnern der betreuten Wohnanlagen in der nahen Dortmunder Straße genutzt.
Früher gab es hier mal einen Unterstand mit Bank, der im Zuge der Umbauarbeiten abgebaut worden war. Seniorenbeiratsmitglied Helmut Krumm erfuhr auf Nachfrage bei Hochbahn und Bezirk: Heutige Wartehäuschen brauchen ein stärkeres Fundament, und das hat an dieser Stelle - auf der Brücke über die U-Bahn - keinen Platz.
„Alle haben ihr Bedauern ausgedrückt und dann habe ich gefragt: Was können wir machen“, erinnert sich Krumm. Zwar gibt es Bänke am Busbahnhof und auf der anderen Seite der Langenhorner Chaussee, doch die sind zu weit entfernt. Ortsbesuche der Verantwortlichen brachten schließlich die einfache Lösung: Direkt an der Haltestelle steht nun die Bank, gesponsert vom LSBG, der sich auf Anfrage allerdings nicht zu den Kosten äußern wollte.
Erika Woisin freut sich, dass für alle eine unbürokratische Lösung geschaffen wurde: „Jetzt kann ich hier in Ruhe abwarten“, lächelte sie und nahm es mit Humor, dass Seniorenbeirätin Ursula Preuhs die Bank kurzerhand mit einem Schluck Sekt auf den Namen „Erika-Bank“ taufte.
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