Jugend forscht am Heidberg

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Florentine Mostaghimi-Gomi (li.) und Ole Keim: 1. Preis bei „Jugend forscht“. Fotos: hfr

Viele Erfolge beim Regionalwettbewerb „Elbe“

Von Bert C. Biehl
Langenhorn. Schon fast traditionell haben Schüler des Gymnasiums Heidberg bei „Schüler experimentieren/Jugend forscht“ kräftig abgeräumt. Beim Regionalwettbewerb „Elbe“, der jetzt in der TU Harburg stattfand, stellten die Heidberger mit 22 eingereichten Projekten fast ein Drittel der Arbeiten. Das Ergebnis: fünfmal Platz 1, dreimal Platz 2, zweimal Platz 3. Zudem gab es noch zwei Sonderpreise.
Wegen der großen Anzahl an gestellten Projekten und der vielen Auszeichnungen ist dem Gymnasium Heidberg nach 2010 und 2011 nun zum dritten Mal in vier Jahren der Jugend forscht-Schulpreis verliehen worden, ein mit 1000 Euro dotierter Geldpreis, der eine Grundlage für die Finanzierung neuer Projekte ist.

Intensive Betreuung

„Wir sind jetzt als Betreuungslehrerteam personell breiter aufgestellt, sodass wir vor allem mehrere Fachgebiete und auch eine größere Anzahl an Projekten intensiv betreuen können.“ So begründet Wolfgang Fraedrich den durchschlagenden Erfolg der jungen der Forscher. Der Geologie-Lehrer hat seit 1996 mehr als 200 Projekte bei den beiden Wettbewerben betreut. Für sein Engagement war der Pädagoge im vergangenen Jahr zu Hamburgs bestem Lehrer gewählt worden.
1. Preise bei „Schüler experimentieren“ Herausragende Leistungen erhielten Marie Eichholtz (FB Biologie: Hefe – Was geht denn da?) sowie Muska Ahmadsei und Alina Kröger (FB Geo- und Raumwissenschaften: Bodenproben aus dem Deichvorland und Deichhinterland bei Hedwigenkoog).
Erste Preise bei „Jugend forscht“ errangen Daniel Meyer und Jan-Niklas Heering (FB Chemie: Vitamin B 3 in Mais – Extraktion von Vitamin B3 aus Maismehl zwecks Bekämpfung von Pellagra in Flüchtlingslagern), Joline Friese und Annika Siggelkow (FB Geo- und Raumwissenschaften: Kündigen die Gastemperaturen einen Vulkanausbruch an? – Untersuchungen auf Vulcano) sowie Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim (FB Geo- und Raumwissenschaften: Intensitätsunterschiede bei phreatomagmatischen Vulkanausbrüchen – Analyse von Auswurfmassen im Gelände und im Dünnschliff).

Landeswettbewer

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Alle Gewinner eines 1. Preises werden mit ihrem Projekt erneut beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren/Jugend forscht starten, der am 4./5. April bei Airbus ausgetragen wird.
Jeweils einen 2. Preis errangen Kim Bredemeyer (FB Geo- und Raumwissenschaften: Analyse der Ätna-Paroxysmen seit Januar 2011) in der Sparte „Jugend forscht“ sowie Johannes Schiffner, Melvin Kumar und Carlsson Arlt (FB Biologie: Brausepulver – nicht nur lecker) und Lasse Keim (FB Technik: Wie lässt sich in einem Vier-Personen-Haushalt ohne großen Komfortverlust Strom sparen?) in der Sparte „Schüler experimentieren“.
Dritte Preise errangen Luisa Schiffner und Antonia Stripp (FB Biologie: Biologisch abbaubar – Was soll das denn?) sowie Malin Maaß, Marie Sommer und Rebekka Scheytt (FB Chemie: Gehört Rasierschaum in die Erste-Hilfe-Tasche?) in der Sparte „Schüler experimentieren“. (bcb)
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