Kassen für Unterhalt sind leer

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Das DRK sucht einen Mieter für sein Haus in Langenhorn / Kurse sollen weiter laufen

Langenhorn Es ist erst 15 Jahre her, da feierte man in Langenhorn die Einweihung des soeben fertiggestellten DRK Gemeinschafts-Zentrums am Wördenmoorweg 2. Heute ist die Immobilie zum Problem geworden. „Wir leben als Kreisverband Hamburg-Nord ausschließlich von Spenden“, erläutert Helmut Rickenberg, der Kreisgeschäftsführer des DRK, „und die sind leider seit Jahren rückläufig. Zwar besteht weiter eine große Geberfreudigkeit, wenn es um gezielte Projekte geht, doch der laufende Unterhalt eines Gebäudes zählt nicht dazu.“ Genau dort liegt das Problem. Denn die Teilnehmer der zurzeit dort angebotenen 14 Kurse für Seniorengymnastik, Seniorentanz, Pilates, Zumba,Gedächtnistraining, Englisch oder Malen, um nur einige zu nennen, finanzieren mit ihrem Kursbeitrag lediglich den jeweiligen Übungsleiter. Die laufenden Kosten des Hauses trägt noch das DRK. „Angesichts des Spendenaufkommens ist das nicht mehr tragbar“, bedauert Rickenberg „deshalb haben wir sorgfältig alle Möglichkeiten geprüft, diese missliche Situation zu verändern. Letztlich sind wir zu dem Schluss gekommen, eine Vermietung des Objekts anzustreben.“ Das DRK hofft, dass es zum Beginn des kommenden Jahres einen Mieter für die Immobilie hat – die Kurse sollen in diesem Jahr unverändert weiter angeboten werden. Gleichzeitig ist man auf der Suche nach möglichen Ausweichquartieren. Rüdiger von Brocke, Geschäftsführer der Sozial- und Diakoniestation Langenhorn e.V.: „Schon in der Vergangenheit gab es gute Kontakte zum DRK, deshalb gehe ich davon aus, dass Diakonie und DRK auch hier eine mögliche Zusammenarbeit anstreben.“ (fjk)
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