Kirchen-Amt seit 40 Jahren

Anzeige
Gisela Hohlstein: Zum Dank für die ehrenamtliche Arbeit, die sie seit fast 40 Jahren als Kirchenälteste in der Kirchengemeinde St. Marien leistet, erhält sie das Ansgarkreuz Foto: wb

Propst zeichnet Gisela Hohlstein mit Ansgarkreuz aus

Fuhlsbüttel/Ohlsdorf Große Ehre für Gisela Hohlstein: Zum Dank für die ehrenamtliche Arbeit, die sie seit fast 40 Jahren als Kirchenälteste in der Kirchengemeinde St. Marien leistet, überreichte Propst Johann Hinrich Claussen ihr jetzt das Ansgarkreuz.
Diese Auszeichnung wird Gemeindemitgliedern verliehen, die durch großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, durch vorbildliche Förderung der Kirche, ihrer Werke und Einrichtungen sowie durch beispielhaftes Eintreten für einen tätigen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Pastor Olav Hanssen verglich in seiner Ansprache die Tätigkeit Gisela Hohlsteins mit den drei Phasen eines Pilgerwegs. Der Zeit der Aufbruchs, des unterwegs seins und des Ankommens. Gisela Hohlstein sei nun angekommen, und alles, was nun noch komme sei eine freiwillige Zugabe.
Diese Zugabe gibt Gisela Hohlstein gerne. Schon jetzt hat sie zugesagt, im Jahr 2016 für eine weitere Legislaturperiode des Kirchengemeinderates kandidieren zu wollen. Propst Claussen betonte, dass sich alle Menschen, die im „Organismus Kirchengemeinde“ ehrenamtlich tätig sind, mitgeehrt fühlen dürften. Dies betonte auch Gisela Hohlstein in ihrer Ansprache beim anschließenden Empfang.
Nach der Verlesung der Urkunde überreichte der Propst das Ansgarkreuz, eine nach dem Vorbild einer Kreuzemailfibel (Gewandnadel) gestalteten Anstecknadel. Das Original wurde in der alten Wikingerstadt Haithabu gefunden, der Wirkstätte des Bischofs Ansgar. Damit gehört dieser Fund zu den ältesten christlichen Zeichen im Bereich der ehemaligen Landeskirche Nordelbien. (wb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige