Knigge – persönlich gesehen

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Knigge sprach über Streit am Arbeitsplatz und über seinen berühmten Vorfahren. Foto: vk
Poppenbüttel. „Sei so egoistisch, höflich zu sein“. Nach dieser Regel lebt Moritz Freiherr Knigge, Nachfahre des berühmten Autors Adolph Freiherr Knigge.
Am vergangenen Dienstag kam er in die Aula der Stadtteilschule Poppenbüttel, um das genauer zu erklären. Knigge hat das geistige Erbe seines Vorfahren angetreten: Der Mann mit rötlichem Vollbart und Einstecktuch spricht und schreibt über Streit am Arbeitsplatz und menschenfreundliches Verhalten überhaupt – und natürlich über seinen Verwandten, der im 18. Jahrhundert lebte.
Knigge gab Tipps zur Streitschlichtung, etwa: „Menschen schieben die Schuld sehr schnell auf andere. Sie müssen aber mit Ihren eigenen Emotionen umgehen.“
So sprach er nicht nur die Schüler im Raum an, sondern vor allem die rund 100 Eltern und Lehrer. Knigge  sagte, er glaube an das Gute im Menschen. Und vor allem sei es so viel angenehmer, höflich zu sein. Darum sein Rat: Mit Freundlichkeit wird das Leben leichter. Der berühmte Adolph Freiherr Knigge hat sich übrigens auch mit diesem Thema beschäftigt – dass er Tischsitten formuliert habe, wurde ihm später
zugeschrieben. (vk)
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