Langenhorn: 400 Bäume am Ufer gepflanzt

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Zahlreiche Unterstützer halfen bei der Aktion Foto: Andreas Lampe/NABU
Hamburg: Krohnstieg |

Beim Bach-Aktionstag entlang der Tarpenbek waren 40 Helfer im Einsatz

Langenhorn Rund 40 Helfer beteiligten sich am diesjährigen Bach-Aktionstag entlang der Tarpenbek und pflanzten 400 Bäume in Ufernähe. Die Aktion fand in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord statt. „Wir haben jeden Meter einen Baum gepflanzt“, zieht Andreas Lampe, Referent Gewässerschutz beim NABU Hamburg, Bilanz. Knapp fünf Stunden hat die Aktion mit ausgiebiger Picknick-Pause gedauert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn das Ufer entlang der Tarpenbek zwischen Krohnstieg und Tarpen ist jetzt gegen hohe Wasserstände und Überschwemmung besser abgesichert. „Bäume am Gewässerrand erfüllen eine Reihe ökologisch wichtiger Funktionen“, erklärt Lampe. Besonders wichtig sei es, dass der Bach beschattet ist. Denn wenn sich das Wasser im Sommer durch Sonneneinstrahlung erwärmt, der Sauerstoff für Fische knapp werden.

Bäume sichern Uferabschnitt

Nun stabilisieren Erle, Hainbuche, Stieleiche und Esche, die extreme Lebensbedingungen in Gewässernähe gut vertragen, den Uferabschnitt und schützen das Erdreich davor, bei starkem Regen einfach weggespült zu werden. Das Bezirksamt Hamburg Nord beteiligte sich an dem Bach-Aktionstag mit der Finanzierung der Bäume. Dem Amt ist es wichtig, dass durch die Beschattung auch das Wuchern des Drüsigen Springkrauts und dem Japanischen Staudenknöterich eingedämmt wird.(nik)
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