Langenhorn: Betonblöcke gegen Wildparker

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Weitere Blöcke werden vom Bezirk Nord auf der „TaLa“ aufgestellt Foto: fjk
Hamburg: Tangstedter Landstraße |

Bezirk Nord geht gegen unübersichtliche Parksituation in der Tangstedter Landstraße vor

Langenhorn Nicht erst seit der Eröffnung einer Filiale der Burger-Kette „Jim Block“ gegenüber des U-Bahnhofs suchen an der Tangstedter Landstraße vermehrt Autofahrer nach Parkplätzen. In Verkennung der wahren Bedeutung der auf den Fußwegen verlegten „taktilen Markierungen“, die blinden und stark sehbehinderten Bürgern helfen sollen, glauben die Autofahrer offensichtlich, hier seien Parkplätze ausgewiesen. Um das wilde Parken zu verhindern, wurden schon im Herbst 2014 etliche Betonkuben als Absperrelemente aufgestellt. Nicht jeder Bürger freute sich über die „Blockbusterei“ des Bezirks. Jetzt legt der Bezirk Nord nochmals nach. Zusätzliche Kuben sollen verhindern, dass weiterhin „wild“ vor dem Restaurant geparkt wird.

Parken ist Glückssache

Damit wird das Parken vor Ort noch mehr zur Glückssache. Nach den Umbauten dieses Abschnitts in den vergangenen Jahren wurden aus 90 Parkplätzen 57. „Ich habe eine Mitarbeiterin die in der kleinen TaLa regelmäßig den ruhenden Verkehr überwacht. Aber sie hat auch noch andere Bereiche, für die sie zuständig ist“, sagt Enno Lagemann, Abteilungsleiter Prävention und Verkehr im Polizeikommissariat 34. Allerdings, so räumt der Fachmann ein, ganz „rund“ läuft der Verkehr noch nicht in diesem „aufgewerteten“ Straßenabschnitt. Etwa 30 Prozent der Radfahrer – und nicht nur Kinder und Senioren – fahren lieber auf den breiten Fußwegen als auf der Straße. Entweder trauen sie sich nicht auf die Straße oder sie deuten die weißen Mittelstreifen als Trennlinie zwischen Fuß- und Radfahrweg. (fjk)
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