Langenhorner planen Sportplatz Höpen

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Ken Zimmermann (14, r.) spielt Baseball bei den „Knights“ des ETV Hamburg. Er und sein Vater Tilo wünschen sich eine hohe Mauer, um besser trainieren zu können Foto: Krause
Der Sportplatz Höpen soll mit Bürgerhilfe „reanimiert“ werden. Rund 40 Teilnehmer suchten am Sonnabend nach Ideen, wie dies geschehen könne. Nico Schröder, Fachamtsleiter Sozialraummanagement beim Bezirksamt Hamburg Nord, machte mit einigen Rahmenbedingungen vertraut.

Eine Beleuchtung wird es ebenso nicht geben, wie Kunstrasen oder einen Unterstand. Das vorhandene Umgebungsgrün wird erhalten. Spielgeräte soll es nicht geben, die sind auf dem nahen Spielplatz vorhanden. Für eine Skateranlage ist der Standort aus Bezirkssicht ungeeignet. Da es keine Wasserzuleitung gibt, fallen auch mögliche „Wasserspiele“ weg. Auch einer Grill-Ecke erteilte Schröder eine Absage. Dafür sei auf der großen Rasenfläche des angrenzenden Parks ausreichend Platz. Der Bau einer Toilette würde in mehrfacher Hinsicht nicht finanzierbar sein.
Schröder ermunterte die Teilnehmer aber dazu, im von ihm aufgezeigten Rahmen „beherzt zu planen“.

Um die vielen Anregungen der Bürger optimal erfassen zu können, haben die Mitarbeiter von „ProQuartier“, des Bezirksamtes sowie der beauftragte Landschaftsarchitekt drei Themenblöcke definiert: Sport & Bewegung, Aufenthalt und Wege und Grün. Nicht die Grünen, aber Vertreter von CDU und SPD nutzten den Workshop, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Nachdem die erste Bürgerbeteiligung erfreulich gut besucht war, freuen sich die Verantwortlichen aus Verwaltung, Politik und beauftragten Firmen auf die Präsentation der ersten Planung, die für Freitag, 22. September, von 16 bis 18.30 Uhr, im Gemeindesaal der Eirene-Kirche vorgesehen ist. (fjk)
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