Neue Runde im Quartier

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Vorbereitungen für Stadtteilkonferenz Langenhorn laufen. Start am 6. April

Von Waltraut Haas
Langenhorn
Die blauen Plakate sind schon gedruckt, demnächst hängen sie überall aus und laden ein: Am 6. April, 19 Uhr in der Aula der Schule Eberhofweg 63, startet die Stadtteilkonferenz Langenhorn. Sie soll allen Bürgern als eine Plattform dienen. Auch Gewerbetreibende, Mitglieder aus Langenhorner Vereinen, Institutionen und Parteien sind eingeladen. „Bramfeld hat eine und auch Steilshoop. Nur in Langenhorn hat die Stadtteilkonferenz bisher als ein Forum für Kommunikation und Vernetzung gefehlt.“ erklärt der evangelische Stadtteilpastor Michael Tröstler. In der Gemeinwesendiakonie für vier Langenhorner Kirchengemeinden ebenso wie in der Quatiersentwicklung aktiv, organisiert der Pastor etwa die Freiwilligenarbeit für Runde Tische und koordiniert Meetings sozialer Träger. An engagierten Initiativen herrsche hier kein Mangel, doch sie sollten einen gemeinsamen Nenner für Langenhorn entwickeln, meint Jutta Kirchhoff von der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll. Auch sie ist tätig in der Quartiersentwicklung. Sabrina Seidenstricker von der bezirklichen Gesundheitsförderung pflichtet ihr bei. Für die „Gesundheit im Stadtteil“ organisiert sie spannende Angebote: Mütterberatung und Präventionsprojekte in Sachen Ernährung, Bewegung und seelische Gesundheit motivieren und aktivieren Langenhorner Familien und Senioren. „Zudem haben wir etliche Neubaugebiete im Viertel und dadurch viele neue Nachbarn.“ erklärt Philipp Noß, Leiter der Elbkinder-Kita. Die Stadtteilkonferenz sei kein Zusatz-Parlament, das Beschlüsse fasst. Aber als ein demokratischer Grundpfeiler bringe sie die Anliegen der Langenhorner endlich zusammen, sagt Noß. „Anders als die Bezirksorgane ist sie näher dran und kann so wichtige Prozesse auslösen.“ Die einzelnen Quartiere, etwa am Heidberg oder im Ochsenzoll, kämen ihm bislang vor wie Inseln. „Die Stadtteilkonferenz kann sie vernetzen und schafft so ein Gemeinschaftsgefühl für Langenhorn.“ ergänzt Ronnie Peplow von der Bildungskonferenz des Bezirks Nord optimistisch. Themen die alle angehen oder betreffen, sollten hier artikuliert werden. Das sechste Mitglied im Vorbereitungskreis ist Rixa Gohde-Ahrens vom Verein „Leben in Langenhorn“ (LeiLa), nur beim aktuellen Meeting in der Schule Eberhofweg kann sie dabei sein. „Wir wollen einen offenen Prozess in Gang setzen, in dem alle mitreden und ihre Interessen einbringen können.“ So lautet das gemeinsame Statement der Vorbereitungsrunde. Sie schiebt die Stadtteilkonferenz an und begleitet sie. „Was daraus wird, liegt an den Langenhornern.“

Weitere Infos: Stadtteilkonferenz Langenhorn
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