Norderstedt startet kalt ins neue Jahr

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Norderstedt: 30 Mutige stürzten sich am Naujahrstag in die Fluten des Stadtparksees. Sechs Grad Wassertemperatur konnten sie nicht davon abhalten, ein erfrischendes Bad zu nehmen Foto: Maibom

30 Norderstedter wagten sich ins frische Nass des Stadtparksees

Von Thomas Maibom
Norderstedt
Leichter Nieselregen, rund 300 Schaulustige, „wohlige“ sechs Grad Wassertemperatur – so lässt es sich aushalten, will man das neue Jahr mit Anbaden im Stadtparksee beginnen (das Wochenblatt berichtete). 30 Mutige wollten im Außenbereich des Arriba-Strandbades einmal austesten, wie weit denn der Stadtparksee noch von der sommerlichen Badetemperatur entfernt ist. Und die überwiegende Meinung war eindeutig: „So kalt war das gar nicht“, meinten die meisten. Wie die Freundinnen Raika und Dorit. „Wir sind Badefreunde“, erzählt Dauerschwimmerin Raika. Das Bad im Stadtparksee war für die beiden keine Herausforderung. „Ich gehe jede Woche im Großensee in der Nähe von Trittau baden“, so Raika, die als Letzte aus dem Wasser kam. Und so zogen die beiden Bahn um Bahn in der Badeanstalt. Erst nach sechs Runden war Schluss. Da hatte Zoey Beutel schon lange das Wasser verlassen. So ganz freiwillig war die Neunjährige eh nicht baden gegangen. „Aber meine Mama hatte auf der Anmeldung meinen Namen statt ihrem eingetragen“, berichtet die Neunjährige. Immerhin hat sich Mama Katrin Beutel noch eine zweite Anmeldung geschnappt und begleitete ihre Tochter ins Wasser. Nicht ohne Mütze übrigens. „Der Kopf soll warm bleiben“, sagte Katrin Beutel lachend.

Große Resonanz

Für Kai Evers, Geschäftsführer vom Stadtpark Norderstedt, war das Anbaden ein Versuch, eine neue Veranstaltung zu etablieren. „In der Vergangenheit gab es immer wieder Anfragen. Für uns war es ein Schuss ins Blaue. Wir wussten nicht, welche Resonanz uns erwarten würde“, sagte Evers. Die 30 Anmeldungen übertrafen dann doch seine Erwartungen. „Wir haben garantiert zehnmal so viele Schaulustige“, freute sich Evers über die große Resonanz. Die Lebensretter der DLRG waren auch vor Ort und bestens vorbereitet. Zwei waren im Überlebensanzug im Wasser, zwei weitere Retter im Strömungsretteroutfit. „Bei Bedarf können wir noch mehr Leute aktivieren“, sagte Einsatzleiter Frank Hardekopf. Damit steht einer Neuauflage im nächsten Jahr nichts mehr im Wege.

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