Norderstedter fördern Plan International mit Kunst

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Klaus und Edith Haase im Atelier im eigenen Haus Foto: aj

Künstlerpaar Haase gründet eigene Stiftung, um projektbezogene Hilfe leisten zu können

Von Anja Junghans-Demtroeder
Norderstedt
Klaus und Edith Haase unterstützen seit 1994 „Plan International“, eine internationale Kinderhilfsorganisation, die in Entwicklungsländern in Asien, Afrika und Mittelamerika agiert und sich dort für Kinderrechte stark macht. Mit dem Verkauf eigener Kunstwerke wollen sie die Stiftung stärken. „Wir haben Patenschaften in Nepal und Guatemala übernommen und uns dann im Jahre 2009 zur Gründung der Edith und Klause Haase-Stiftung – Kinderhilfe mit Plan entschieden“, sagt Klaus Haase. Die Stiftung wird verwaltungstechnisch von Plan International unterstützt. „Wir entscheiden selbst in welche Projekte unsere Stiftungserträge fließen“, sagt Haase. Für das Ehepaar Haase ist projektbezogene Hilfe maßgebend. „Für uns ist es wichtig, dass nicht ein einzelnes Kind, dass in einem verarmten Dorf lebt, herausgehoben wird. Unsere Erträge fließen in ein Projekt, welches allen Kindern zu Gute kommt“, betont der Stiftungs-Herr. Gerade Mädchen und Frauen sind in den Fokus des sozialen Engagements des Ehepaars gerückt „Diese benötigen unsere besondere Hilfe, da sie in vielen Kulturen noch als benachteiligt und nicht gleichberechtigt gelten“, sagt Klaus Haase. Seine Frau Edith fügt hinzu: „Es werden eher Jungs als Mädchen zur Schule geschickt“. Ernährung und Bildung spielen für das Ehepaar eine wichtige Rolle. „1.000 Stipendien für Mädchen in Guatemala“ war eines der Projekte, das die Haases mit 2.000 Euro aus ihrer Stiftung unterstützt haben. „Mit der Gesundheit für Mütter und Kinder in Vietnam“ folgte ein weiteres Projekt, dass mit einem Spendenbeitrag von 1.000 Euro bezuschusst wurde. „Die Vorschulbildung und Gesundheitsversorgung in Dolpa/Nepal ist unser aktuelles Projekt. Ziel ist es, die gesundheitliche Versorgung von werdenden Müttern und ihren Kindern zu verbessern“, erläutert Klaus Haase, der sich nach einer schöpferischen Pause aktiv mit der Malerei beschäftigt. Er richtet sich nun mit seinen experimentellen abstrakten Kunstwerken an die Öffentlichkeit. Seine aktuelle Ausstellung wird bis zum 30. Oktober in der Treppen-Galerie des Hotels Wilhelm Busch, Segeberger Chaussee 45, präsentiert. „75 Prozent der Bildverkaufserlöse fließen in die Stiftung ein“, sagt Klaus Haase.

Weitere Infos: www.edith-und-klaus-haase-stiftung.de
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