Online-Petition für Schwimmbad

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Der Verein „Rettet das Freibaden und Sportschwimmen in Ohlsdorf“ hat eine Online-Petition für das Ohlsdorfer Freibad gestartet Symbolfoto: thinkstock

Online-Petition für Schwimmbad

Ohlsdorf/Fuhlsbüttel Mit einer Online-Petition Hamburgs Politiker umstimmen - das versucht derzeit der Verein „Rettet das Freibaden und Sportschwimmen in Ohlsdorf“. Der im Januar gegründete Verein besteht vor allem aus den Aktiven, die bereits 2009 mit einem Bürgerentscheid verhindert hatten, dass das Freibad Ohlsdorf geschlossen und für den Bau von Wohnungen verkauft wird. Wie berichtet, wurden die Verkaufspläne wieder aus der Schublade geholt.
Der Verein setzt sich dafür ein, dass das Ergebnis des Bürgerentscheides weiterhin respektiert wird. Vorstandsmitglied Jens Möller: „Unsere Petition läuft bis zum 11. Mai.“ Bad-Betreiber „Bäderland“ will die rund 8.800 Quadratmeter große Freibad-Fläche verkaufen, um mit dem Erlös das ebenfalls in die Jahre gekommene Hallenbad zu sanieren. Der Bürgerentscheid war vor sechs Jahren eine Schlappe für den schwarz-grünen Senat. Das Ergebnis dürfte auch deshalb so erfolgreich gewesen sein, weil die damalige SPD-Opposition ihn massiv unterstützt hatte.Heute, wieder an der Regierung, sieht das anders aus: Sie sehe „nur die Chance, mit einem Verkauf einer (moderaten) Teilfläche die Finanzierung des Neubaus zu ermöglichen“, schrieb die Fuhlsbütteler SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Dorothee Martin dem Verein – im Einvernehmen mit Thomas Domres, dem Vorsitzenden der SPD-Bezirksfraktion.
Der Verein will das Freibad aus sozialen Gründen erhalten wissen: „Die zwischen arm und reich größer werdende Schere macht es umso wichtiger, Freiräume zu erhalten, in denen Jugendliche sowie Familien mit Kindern jenseits finanzieller Unterschiede baden, schwimmen sowie sich erholen und austoben können“, heißt es in einem Positionspapier zur Petition. (bcb)

Die Online-Petition „Rettet das Freibaden und Sportschwimmen in Ohlsdorf“
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