Pläne für Sportplatz Höpen

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„Es wird bei der Bürgerbeteiligung kein Denkverbot geben!“ Dafür und für den Sport in Langenhorn kreuzen Martina Schenkewitz (SPD) und Nizar Müller (CDU) gern die Schläger Foto: Krause
Hamburg: Sportplatz Höpen |

Politik engagiert sich. Bürgerbeteiligung kommt

Langenhorn Ältere Langenhorner erinnern sich noch an die Zeit, als englische Besatzungssoldaten auf dem Platz am Park zwischen Höpen und Willersweg Sport trieben. Hier wurde bevorzugt Rugby gespielt, eine Sportart, bei der es „richtig zur Sache“ geht. So wie in der Politik? Auf Martina Schenkewitz (SPD) und Nirza Müller (CDU), beide Abgeordnete der Bezirksversammlung Hamburg Nord, trifft das selbst im Wahljahr 2017 nicht zu, wenn es darum geht, für die Bürger im Stadtteil etwas zu erreichen. Beide haben sich unabhängig voneinander dafür stark gemacht, dass der nur mäßig gepflegte Sportplatz Höpen wieder das wird, was er einmal war: ein Anziehungspunkt für ganz Langenhorn und darüber hinaus. „Es ist jammerschade“, so Schenkewitz bei einem Ortstermin, „dass dieser Platz so heruntergekommen ist. Deshalb bin ich froh, dass es gelungen ist, aus Senatsmitteln 185.000 Euro für die Revitalisierung der alten Sportanlage freizustellen.“

Bürger einbeziehen

Wichtig ist beiden Kommunalpolitikern, dass von Beginn an die zukünftigen Nutzer in die Planung mit einbezogen werden. „Im Juni/Juli 2017 ist ein Beteiligungsverfahren geplant. Jeder soll die Möglichkeit haben, seine Ideen einzubringen“, erläutert Müller die Vorgehensweise. „Dabei wird es kein Denkverbot geben. Denn was bei der Einweihung des Sportplatzes 1938 richtig war, könnte heute an den Bedürfnissen der Bürger vorbeigehen.“ Was damit gemeint ist, stellt Martina Schenkewitz klar: „Um einen attraktiven Anziehungspunkt im Stadtteil zu haben, sollten die Sportmöglichkeiten breiter gestreut sein. Selbst eine Grillecke sollte eingerichtet werden. Bänke und Abfallbehälter in ausreichender Menge dürfen ebenfalls nicht fehlen“. Und es muss auch für die natürlichen Bedürfnisse eine Lösung geben. Am Anfang steht die Bürgerbeteiligung, deren Ergebnisse Basis aller weiteren Planungen sein werden. „Wichtig ist uns“, erläutern Schenkewitz und Müller ihre Vorstellungen für die Zukunft, „dass der Platz auch weiterhin allen Nutzern offen steht. Eine Verwaltung durch einen Verein halten wir nicht für richtig.“ Damit würde die Verantwortung und Pflege beim Bezirk liegen. „Jetzt müssen wir nur darauf achten, dass die Anwohner rechtzeitig informiert werden. Wenn es gelingt, alle in ein Boot zu holen, kann hier etwas ganz tolles entstehen“, sagt Müller“. Allerdings – frühestens im Jahr 2018. (fjk)
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