Quartiersentwicklung ist abgeschlossen

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Acht Info-Tafeln wurden jetzt aufgestellt. Sie enthalten Wegweiser und – wenn sie auf Privatgrund stehen – auch Werbung Foto: Biehl für Geschäfte

Neuerungen am Langenhorner Markt: Info-Tafeln und ein Weihnachtsbaum. Aber Verzicht auf Sperrpfosten

Langenhorn Blumen, Dankesworte und ein paar Neuigkeiten: Damit ging in der vergangenen Woche das Projekt Quartiersentwicklung Langenhorner Markt zu Ende. Im Verlauf der vergangenen fünf Jahre hatten Bund, Land und Grundeigentümer rund 8,4 Millionen Euro in die Stadtteilverschönerung investiert. „Aktive Stadtentwicklung bedeutet auch, sozialer Polarisierung entgegenzuwirken“, führte Bausenatorin Dorothee Stapelfeldt unter anderem aus. Deshalb wurde unter zum Beispiel, wie mehrfach berichtet, der Bahnhofsvorplatz umgestaltet - auch um die dortige Trinkerszene zu vertreiben. Ganz hat das allerdings nicht geklappt, und ob der neue Trinker-Schwerpunkt auf der anderen Straßenseite rund um Kaufland weniger störend wirkt, darf bezweifelt werden.
Bezirksamtsleiter Harald Rösler spielte in seiner Ansprache auf den Streit um verschiedene Gestaltungs-Details an: „Die Langenhorner können leidenschaftlich miteinander um Positionen ringen.“ Gerungen wurde aber eher mit der Verwaltung - ob um den gegenläufigen Radverkehr in der kleinen Tangstedter Landstraße, die Verkleinerung des Taxistandes, den Wegfall diverser Parkplätze oder die avisierte Sperrung des Bahnhofsvorplatzes.
Die wird jetzt übrigens doch nicht kommen. Nachdem der einstige Parkplatz auch nach dem Umbau von Autofahrern vollgestellt wurde, hatte das Bezirksamt die Sperrung per Pfosten angedroht. Das Loch dafür wurde auch gebuddelt. Doch laut Bezirksamt hat das Polizeikommissariat 34 die Sache im Griff. Also kommt auch kein Pfosten – was vor allem die Händler freuen dürfte, deren Lieferanten jetzt nicht jedesmal aussteigen müssen, um den Stahlpfosten umzuklappen.

Falschparker im Griff


Freuen dürfen sich die Langenhorner auch in diesem Jahr wieder auf einen Weihnachtsbaum vor dem Haupteingang zur U-Bahn. Die im vergangenen Jahr von Gulfam Malik initiierte und aus Quartiersfördermitteln finanzierte Aktion wird vom Nachfolger des Quartiersmanagements fortgeführt. Die IG Langenhorn-Mitte, vertreten von Bernd Langmaack (IG Langenhorner Markt) und Marco Lehmitz (Weinhaus), will den Baum noch in dieser Woche aufstellen und von Kita-Kindern schmücken lassen.
Neu im Straßenbild sind auch acht Schautafeln, die Ortsfremden den Weg weisen.
Die Tafeln sind allerdings ihrer Zeit weit voraus: Sie zeigen bereits den Standort des Kundenzentrums an. Wie berichtet, soll die früher „Ortsamt“ genannte Dienststelle des Bezirksamtes an den Langenhorner Markt ziehen, über die Heudorfer-Apotheke - allerdings erst im kommenden Juni. (bcb)
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