Radweg-Comedy im SPD-Bezirk Nord: Langenhorner Chausse und Foorthkamp

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Ein wundervolles Stück Comedy an der Langenhorner Chaussee / Ecke Foorthkamp. Zunächst schlängelt und verengt sich der mutmaßliche „Radweg“ auf zwei Fuß Breite, dann endet er mitten in einem Beet! Um einige Meter weiter fortgesetzt zu werden, eingepfercht von Richtig- und Falschparkern und einige Meter später wieder in einer Beetfläche zu enden... der Gesamtspass soll angeblich Benutzungspflichtig sein (rundes, blaues Schild. Dieses und nur dieses markiert eine Benutzungspflicht für Radfahrer).
Hamburg: Langenhorner Chaussee 342 | Daß es da hinten schmaler wird, ist kein optischer Trick. Und, Nein, die Beete gehören nicht zur IGS... ein wundervolles Stück Comedy an der Langenhorner Chaussee / Ecke Foorthkamp. Zunächst schlängelt und verengt sich der mutmaßliche „Radweg“ auf zwei Fuß Breite, dann endet er mitten in einem Beet! Um einige Meter später wieder fortgesetzt zu werden, eingepfercht von Richtig- und Falschparkern, um dann einige Meter später wieder in einer Beetfläche zu enden. Wer bis dahin noch nicht verunfallt ist, darf sich auf die Hindurchleitung zwischen Bushaltestelle und -häuschen freuen. Weitere Hindernisse folgen...

Gleichwohl wird mit einem runden blauen Schild Benutzungspflicht dieses unbenutzbaren Radweges angezeigt. Das ist ein bißchen so, als würde man Auto-Umgehungen über noch nicht gebaute Autobahnbrücken ausschildern... Käme es hier zu Fahrradunfällen, ein guter Teil der Schuld wäre den Behörden anzulasten.

Wie auf diesem Foto anhand des roten Fahrzeugs gut zu erkennen ist, ist die Fahrbahn durchaus recht breit. Es bräuchte für einen neuzeitlichen Radfahrstreifen eigentlich nur zwei Dinge: guten Willen und weiße Farbe.

Absurd auch, wenn man bedenkt, mit wieviel Aufwand diese Kreuzung erst 2012 umgebaut wurde... das WochenBlatt hatte berichtet. Ob unter den zuständigen Planern wohl ein einziger, ernstzunehmender Radfahrer war? (In Bayern kommen Verkehrswegeplaner für weitaus weniger für 7 Jahre in die Geschlossene...)

Es wird einige Monate dauern, da „die Verwaltung“ (wie sich die zu 100% von SPD-Parteibüchern geführten Hamburger Bezirksämter gerne nennen, wenn es unangenehm wird...) vermutlich auf Zeit spielen wird, bevor sich ein gerichtliches Einsehen ergeben wird (so in 6-9 Monaten). Von Bestand wird diese "Regelung" aber ganz sicherlich nicht sein. Bei einem faktisch nicht-existenten Radweg kann man auch nicht mit „Gefahrenlage“ argumentieren, um die Leute auf den „Radweg“ zu verweisen...

Update: Das Bezirksamt@hamburg-nord.hamburg.de (Tel: 428280 ), auch erreichbar unter MR@hamburg-nord.hamburg.de freut sich ganz, ganz sicher über Nachfragen, wie auf Gottes grüner Erde dieser "Radweg" denn wohl benutzungspflichtig (rundes blaues Schild) sein kann. Und wann der grob irreführende "Lolli" denn wohl abkommt...
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