Reck stellt in St. Marien aus

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Den Wandteppich der Nikodemuskirche schuf Albert C. Reck Foto: wb

Wandteppiche und Reliefs aus 60 Jahren

Ohlsdorf Albert Christoph Reck ist in der Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel gut bekannt als Bildhauer und Schöpfer des Wandreliefs im Eingangsbereich der Nikodemuskirche. „Entwurf trifft Werk“ hieß die Ausstellung im Jahr 2014, bei der die originalen Entwurfszeichnungen der Bildhauerarbeiten zu sehen waren. Nun stellt der 92-jährige Künstler in der Kirche St. Marien Gemälde und Wandteppiche aus seinem künstlerischen Schaffen über mehr als 60 Jahre aus. Und auch die Wandreliefs der Nikodemuskirche sind zu sehen: Als Entwurfszeichnung rechts und links vom Altar.
Albert Christoph Reck malt seit mehr als 60 Jahren, sein Gesamtwerk umfasst mehr als 2000 Exponate. Er studierte bei Alfred Mahlau an der Hamburger Landeskunstschule. Durch das Lichtwark-Stipendium der Freien und Hansestadt Hamburg und verschiedenen Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle war er ein bekannter junger Künstler in den 50er-Jahren. 1963 übersiedelte er mit seiner Familie nach Johannesburg/ Südafrika, dort baute er 1979 mit seiner Frau Maria-Louise eine Bildweberei auf, die bald ein internationales Renommee erreichte und in der viele Menschen Arbeit fanden.
Die Familie Reck lebte mit Unterbrechungen viele Jahre in Afrika. 2003 kehrte sie endgültig nach Deutschland zurück. Immer noch ist Albert Christoph Reck künstlerisch aktiv, heute in Hamburg-Niendorf. Oft sind für den gläubigen Katholiken aus Oberschlesien biblische Themen das Motiv. Dr. Jürgen Knaack arbeitet an der Gründung einer Stiftung für das Werk von A. C. Reck, den er als „Nachkriegsantwort auf Pablo Picasso“ bezeichnet. (wb)

Eröffnung ist am Pfingstsonntag, 24. Mai: 10 Uhr Gottesdienst, Predigt Pastor Dr. Olav Hanssen, Orgel Prof. Matthias Neumann. Gegen 11.30 Uhr, nach dem Gottesdienst, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit des Künstlers, Grußwort: Dr. Jürgen Knaack. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Juni. Geöffnet freitags und sonnabends 15-18 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst 11.30 bis 13 Uhr
sowie nach Vereinbarung
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