Saison-Start im Kinder-Paradies

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Der Spielplatz am Erdkampsweg ist dreimal in der Woche das Kinderparadies für Helga Schröder und Kinder zwischen 1,5 und 5 Jahren Foto: Nowatzky
Fuhlsbüttel „Oh, hast Du Sand abbekommen?“ Liebevoll putzt Helga Schröder dem kleinen Steppke vor ihr die Jacke ab und leert erst einmal die Kapuze aus. Auf dem Spielplatz am Erdkampsweg wuseln sieben Kinder zwischen anderthalb und drei Jahren um sie herum, die meisten haben kleine Sandförmchen und wollen das schönste Sandeis und den schönsten Kuchen für ihre Helga backen. Seit 18 Jahren betreut die Fuhlsbüttlerin den Spielplatz für den Verein Aktion Kinderparadies, jetzt im Frühjahr hofft sie wieder auf mehr Zulauf auf dem großen und gut ausgestatteten Spielplatz. An drei Vormittagen können Eltern hier ihre Kinder zum Spielen abgeben, ganz flexibel. „Das ist unsere große Stärke“, sagt Nina Schäfer vom Verein Aktion Kinderparadies, der in Hamburg seit 63 Jahren auf inzwischen 20 öffentlichen Spielplätzen dieses Konzept anbietet. Am Vormittag ist „geschlossene Gesellschaft“ und am Nachmittag und am Wochenende ist der Spielplatz – dann ohne Betreuung – für alle geöffnet.

Immer draußen


„Wir sind immer draußen“, erzählt Helga Schroeder. Als sie vor 18 Jahren übernahm, hatte sie selbst ihren zweijährigen Sohn dabei. Heute ist der Sohn groß und die gelernte Erzieherin ist immer noch mit viel Freude dabei. Gemeinsam mit den Kindern spielt sie im Sand, zeigt den besten Fahrweg für die Laufräder und andere Fahrzeuge und holt die Kinder auch zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Wenn möglich: Auch draußen. Die Idee ist einfach: Pro Stunde zahlen die Eltern 1,50 Euro (plus eine monatliche Umlage von 2 Euro).

„Das ist eine perfekte Alternative, wenn die Kinder eben nicht gleich von Beginn an in die Krippe sollen.“ Nina Schäfer

„Das ist eine perfekte Alternative, wenn die Kinder eben nicht gleich von Beginn an in die Krippe sollen“, so Schäfer. Statt dessen können die Kleinen – nach einer Eingewöhnungsphase – ganz flexibel kommen. „Auch wenn die Kinder normal zu Hause sind – mal in Ruhe einkaufen oder einen Arztbesuch machen – dafür ist das ideal“, sagt Schäfer. Betreuerin Helga Schröder hat allerdings die Erfahrung gemacht, dass aus einem Tag in der Woche meist mehrere Vormittage werden. „Die Kinder kennen sich und spielen dann einfach auch gerne zusammen“, sagt sie.
Schöne Spielgeräte
Auch für Hannah (2,5 Jahre) war eigentlich nur mal ein Tag geplant. Ihre Mutter Kerstin hat zufällig den betreuten Spielplatz entdeckt. „Wir wohnen in Klein Borstel. Wenn wir morgens auf den Spielplatz gegangen sind, waren wir immer nur alleine. Das fand ich nicht kindgerecht“, sagt die junge Mutter. Und Hannah gefällt es hier am Erdkampsweg. Der Spielplatz mit kleinen Hügeln zum Laufrad fahren, die schönen Spielgeräte, die eben doch etwas anders sind als zu Hause. Und Mama Kerstin gefällt die individuelle Betreuung. „Helga spielt aktiv mit den Kindern. Das finde ich sehr schön“, sagt sie. (now)

Kontakt und Infos über alle Standorte und Öffnungszeiten: www.aktion-kinderparadies.de
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