Sicherer, sichtbarer und stabiler

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Niels-Ole Jaap und Matthias Huhn präsentieren die neuen Anzüge, Norbert Berg die bisherige Bekleidung (v.l.) Foto: Nowatzky

Moderne Anzüge für Norderstedter Feuerwehrleute

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Die Feuerwehr in Norderstedt trägt ab sofort grau-rot-gelb. 350 Schutzanzüge für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Friedrichsgabe, Garstedt, Glashütte und Harksheide sowie die hauptamtlichen Feuerwehrleute bestellte die Gemeindewehrführung unter der Leitung von Norbert Berg noch kurz vor Jahresschluss. Die 390.000 Euro für die Schutzanzüge aus Hose und Jacke hat die Stadt übernommen, dafür sind Norderstedts Feuerwehrleute seit wenigen Tagen mit den modernen Anzügen gesichert. Die bisherigen blau-gelben wurden erstmals 2002 angeschafft, halten laut Berg normalerweise drei bis vier Jahre. „Nach vielen Einsätzen und Reinigungen ist auch der Schutzfilm aufgebraucht“, erklärt er. Ein Versuch mit den scherzhaft „Kartoffelsack“ genannten khakifarbenen Anzügen vor ein paar Jahren hatte die Helfer nicht überzeugt. Nach einem Jahr Auswahl stellte Berg nun gemeinsam mit seinen Stellvertretern Niels-Ole Jaap und Matthias Huhn die Anzüge mit integriertem Rückhaltesystem, mehr Leuchtflächen und einem speziellen Luftpolster gegen Hitze vor. „Bis zu acht Sekunden halten die Anzüge bei 800 Grad Celsius die Hitze vom Körper der Kameraden ab“, begeistert sich Jaap, der auch schon von den vier Feuerwehren positive Kommentare einsammelte. „Die Anzüge sind ein Kilo leichter als die alten, bequemer und sicherer“, fasst er zusammen.
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