Spielhaus Kunterbunt sucht neue Räume

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Linea und Karol grüßen vom Piraten-Spielturm Foto: Jenjahn
Hamburg: Bauspielplatz Essener Str. |

Kunterbunte Kinderbetreuung soll nach von Langenhorn nach Norderstedt verlagert werden

Von Olaf Jenjahn
Langenhorn
Ende des vergangenen Jahres erreichte den Verein „Elterninitiative Spielhaus Essener Straße“ die Hiobsbotschaft, dass die Hansestadt Hamburg die Kooperation (nicht nur) mit der Einrichtung zum 30. Juni 2018 beenden wird. „Für uns und die Eltern war dies ein großer Schock“, sagt Betreuerin Stephanie Baasch rückblickend. Doch dem folgte eine klare Ansage: Wir machen weiter! „Wir wüssten gar nicht, was wir machen sollten. Und die Eltern wüssten auch gar nicht, wo sie ihre Kinder tagsüber lassen sollten“, führt Kollegin Annika Brockmann aus.

Gelände in Norderstedt gesucht

Also wird ein entsprechendes Gelände gesucht, möglichst in Norderstedt. „Der Großteil unserer 20 Kinder kommt aus Norderstedt“, erzählt Stephanie Baasch beim Rundgang durch das Haus und das Gelände. Gerade das Außengelände, gut 5.000 Quadratmeter groß, ist für die drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen ein Paradies. Auf dem Bauspielplatz kann nach Herzenslust gespielt und getobt werden, das weiträumige Gelände lädt zum Dreirad- oder Fahrradfahren ein, es gibt Wippen, einen Kletterturm, eine Rutsche, einen Sandkasten und eine Wasserpumpe. Im Garten werden Obst und Gemüse gesät, gepflanzt und geerntet. „Viel spielt sich bei uns an der frischen Luft ab. Die Kinder sind bei jedem Wetter draußen“, erläutert Baasch, die die Fäden im Spielhaus „Kunterbunt“ zusammenhält. Doch auch unter dem Dach haben die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich zu beschäftigen: In der Puppen- oder Bauecke kommt keine Langeweile auf, außerdem gibt es eine Werkstatt und einen Brennofen zum Töpfern.

Betriebserlaubnis als Kita angestrebt

„Wir bieten niedrigschwellige Angebote, die sich an den Bedürfnissen und den Situationen der Kinder orientieren“, erzählt Baasch, wobei natürlich auch Ausflüge und Vorschulaktivitäten dazugehören. Dieses Konzept soll auch am neuen Standort fortgeführt werden. „Wir möchten gern zwei bis drei Gruppen mit einer Größe von bis zu 17 Kindern eröffnen. Wir streben die Betriebserlaubnis als Kindertagesstätte an und sind dazu mit den Behörden in Norderstedt bereits im Gespräch“, verrät Baasch. Knackpunkt aber ist ein entsprechendes Gelände. Auch wenn eigentlich richtig viel Zeit ist, ist den Betreibern des Spielhauses und den Eltern klar, dass die Suche nach einem Gelände nicht sofort von Erfolg gekrönt ist. „Wir können aber schnell reagieren. Für uns ist ein Grundstück ab 1.000 Quadratmetern – gerne auch größer – in einem Gewerbe- oder Mischgebiet sehr interessant. Wenn es in einem Wald liegt und noch ein kleiner Bach in der Nähe ist, wäre es perfekt“, zählt Baasch die Wunschvorstellungen für das neue Gelände auf.

Weitere Infos und Kontakt: Telefon 040/527 82 94 (wochentags bis 13 Uhr) oder per E-Mail: familie.baasch@wtnet.de
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