Sportplatz Höpen: „Lärm ist Lärm“

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Höpen-Kicker Andreas Dieg und Stefan Schuler im Gedankenaustausch mit Jürgen Lehmann, Nizar Müller, Martina Schenkewitz und Gulfam Malik. Dass ihr Fußballspiel der Lärmrichtlinie entspricht, wird gefordert Foto: Krause
Hamburg: Sportplatz Höpen |

Bedenken gegen die Fußball-Wiederbelebung in Langenhorn

Von Franz-Josef Krause
Langenhorn
Grundsätzlich sind die Langenhorner von der geplanten Aufwertung des Sportplatzes Höpen begeistert (das Wochenblatt berichtete). Andreas Dieg und Stefan Schuler aus der angrenzenden Siedlung Siemershöhe spielen hier häufig Fußball. „Wir sind eine offene Gruppe, bei der jeder mitspielen kann“, sagt Dieg, „vom Schulkind bis zum Rentner ist jeder willkommen.“ Beide freuen sich darüber, dass der Platz aufgewertet werden soll. Bei der ersten Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Sportplatzes wurden aber auch Bedenken laut.

Sportplatz liegt in Lärmschutzzone 1

Gleichsam zur Einstimmung der Anwesenden verwies Margarete Hartl-Sorkin, Anwohnerin und Aktivistin von „BIG Fluglärm Hamburg e.V. darauf, dass der Platz in der Lärmschutzzone 1 liegt und dass zusätzliche Lärmbelästigungen sich an der EU-Umgebungslärmrichtlinie messen lassen müssen. „Früher hatte Sport nichts mit Lärm zu tun“, lautet die Wahrnehmung von Hartl-Sorkin, „doch heute ist das leider anders. Lärm ist Lärm! Die Richtlinie sagt, dass ganz besonders in der sensiblen Lärmschutzzone 1 kein neuer, zusätzlicher Lärm zulässig ist“. Auch wenn Zeitzeugen berichten, dass es schon in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts bei den legendären Fußballkämpfen rechte gegen linke U-Bahnseite auf dem Platz keineswegs leise zugegangen ist, wird Nico Schröder, Fachamtsleiter Sozialraummanagement beim Bezirksamt Hamburg Nord das Thema aufnehmen und prüfen lassen.

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