Sportplatz Höpen wird hergerichtet

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Nizar Müller leistete Überzeugungsarbeit und das parteiübergreifend Foto: Krause

Die historische Sportanlage in Langenhorn wird aufgewertet – bis zu 185.000 Euro stehen bereit

Langenhorn Es ist keineswegs politischer Alltag, dass sich ein Opposition-Abgeordneter über Aktivitäten auf der Regierungsbank freut. Wenn doch, ist das zu den Sternstunden der Demokratie zu zählen. Die erlebte Nizar Müller, Abgeordneter der CDU für den Wahlkreis Langenhorn im Bezirk Hamburg-Nord. Müller ist Sprecher für Haushalts- und Sportpolitik und hatte sich hartnäckig für die Reaktivierung des historischen Sportplatzes Höpen eingesetzt. 1938 eröffnet, nagt hier der Zahn der Zeit. Das wird sich ändern. Denn da auch Martina Schenkewitz, Müllers SPD-Kollegin in der Bezirksversammlung, dringenden Handlungsbedarf sah, haben SPD und Grüne in der Hamburger Bürgerschaft eine Drucksache eingebracht, die auf die Wiederherrichtung und Aufwertung des Sportplatzes hinzielt.

185.000 Euro

Bis zu 185.000 Euro werden demnach aus dem „Hamburger Integrationsfonds (XIX) – Integrationsprojekte in den Bezirken stärken“ für die Reaktivierung des Platzes an den Bezirk Nord fließen. Geplant ist eine Bewässerungsanlage sowie der Bau eines Kleinspielfeldes mit Umzäunung, Hartboden, Basketballkörben und kleinen Toren. Das entspricht den Forderungen, die Sportpolitiker Müller immer wieder stellte. In einem Beteiligungsworkshop sollen auch die Bürger ihre Ideen einbringen können. Wann das sein wird, ist noch offen. „Aufgrund der Erfahrung mit Beteiligungen an anderer Stelle“, so Nico Schröder, Fachamt Sozialraummanagement Bezirk Nord auf Anfrage, „dürfte ein Workshop allerdings nicht vor Mai stattfinden. Erst danach könnten dann die konkreten Bauplanungen beginnen.“ Das Bezirksamt will alle Bedarfe im Stadtteil ermitteln. (fjk)
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