Stern im Verkehr

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Christine Werner, von der Stadtverwaltung (r.) und Metallbauer Thorsten Geerz Foto: now

Hinweise zeigen Standorte von Leih-Autos und -Rädern

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Ein Mobilstern, der sich wie ein Wetterhahn im Wind dreht, soll künftig an fünf Standorten in der Stadt auf umweltfreundliche Verkehrsmittel im Umkreis aufmerksam machen. Dazu steht der erste Stern am Bahnhof Norderstedt Mitte, eine Stahlstele mit blauer, drehbarer Metallfahne, direkt neben dem Eingang zur U-Bahn. Der Stern soll vor allem auch Autofahrern Umstiegsmöglichkeiten zeigen und für Ortsfremde auf einen Blick alle erreichbaren Verkehrsmittel am Platz zeigen. In Norderstedt Mitte sind das U-Bahn und Busse, das Leihautoangebot Greenwheels, Leihräder von nextbike und Taxen. Für all diese gibt es auch einzelne große Hinweisschilder. „Wir wollen zeigen, was wir für ein tolles Angebot haben“, sagt Christine Werner.

Infos zu allen möglichen Verkehrsmitteln


Dazu sind auf der Stele neben den Symbolen kurze Informationen zu den Verkehrsmitteln aufgeführt, etwa wie eine Fahrkarte gelöst wird oder wie ein nextbike ausgeliehen werden kann. Dazu gibt es eine kleine Umgebungskarte, auf der Abkürzungen, Querungshilfen und reine Fuß- und Radwege gesondert gekennzeichniet sind. Mobilsterne gibt es bereits in Hamburg, Offenbach oder München, in Bremen gibt es es einen Mobilpunkt. Werner: „Hier haben wir die Informationen aber breiter angelegt.“
Neben ortsunkundigen Besuchern sieht sie auch Norderstedter als Adressaten. Sie werde immer wieder telefonisch gefragt, wo sich Leihautos befinden oder wie Fahrräder ausgeliehen werden können.
Nach einer Erprobungsphase für die 5.000 Euro teure Stele in Norderstedt Mitte auf Vandalismus-Tauglichkeit sollen auch die vier anderen Mobilsterne aufgebaut werden. Am Glashütter Markt, am Harksheider Markt, an der Quickborner Straße und am Heroldcenter werden die gelb-silber-blauen Metallsäulen stehen, die der Norderstedter Metallbauer Thorsten Geerz nach Entwürfen von Designern gefertigt hat. Gesamtkosten: 25.000 Euro, bezahlt aus dem Lärmaktionsplan.
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