Stockflethweg: Bürger gefragt

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Stockflethweg: Anwohner sollen jetzt auch gefragt werden Symbolfoto: thinkstock

Bezirk beschließt umfangreiches Beteiligungsverfahren

Langenhorn Es bedurfte erst eines Bürgerbegehrens, um die Politiker zu bewegen: Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat jetzt auf rot-grünen Antrag beschlossen, die Bürger im Bereich der Einmündung Stockflethweg/Langenhorner Chaussee an den anstehenden Planungen zur Verkehrsführung zu beteiligen.
Seit Jahren protestieren dort Anwohner gegen den Bebauungsplan Langenhorn 68 und die begleitenden Verkehrsplanungen. Diese hätten, wie mehrfach berichtet, eine massive Aufweitung der Einmündung und Baumfällungen zur Folge. Dagegen richtete sich das Bürgerbegehren, das nun unlängst von der Bezirksversammlung übernommen wurde. Zugleich beklagen Anwohner seit langem eine Zunahme des Verkehrs in der einst ruhigen Wohnstraße. Jetzt soll:
- die Verkehrsbehörde die Grundlagen für die weitere Erschließungsplanung des Knotens Langenhorner Chaussee/Stockflethweg ermitteln. Deren Ergebnisse sollen diskutiert und dabei die Initiative Stockflethweg sowie die Anwohner einbezogen werden.
- die Möglichkeit geprüft werden, ob eine P+R-Anlage nicht doch von der Langenhorner Chaussee aus angefahren werden kann, wie von der Initiative schon immer gefordert - und zwar entlang der Bahntrasse. Pikant: Das P+R-Haus war eigentlich Teil der Baugenehmigung für Auto Wichert, doch die Firma will den Bau nun aus Lärmschutzgründen nicht an die P+R-Gesellschaft vermieten.
- die Beschilderung insbesondere der Durchfahrtverbote für Lkw in Stockflethweg, Querpfad und Am Ochsenzoll umgehend überprüft werden.
- ein neue Verkehrsplanung den Schleichverkehr in den Wohnstraßen im Bereich Ochsenzoll/Kiwittsmoor vermeiden helfen, und zwar auch in der Straße Querpfad, deren Anwohner schon seit den 60er-Jahren den Schleichverkehr beklagen. (bcb)
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