Weichen stellen

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Wolfgang Purwin (li.) und Carsten Helberg auf der Terrasse des historischen Verwaltungsgebäudes Foto: Krause

Neuer Geschäftsführer auf Ohlsdorf

Ohlsdorf Wolfgang Purwin, der langjährige Geschäftsführer der “Hamburger Friedhöfe AöR hat sich in den Ruhestand verabschiedet. In seine Zeit fielen die Auszeichnung des Friedhofs Ohlsdorf als „schönster Friedhofs Deutschlands“, der Bau des Bestattungsforums und der Start des Projektes „Ohlsdorf 2050“. Wie sieht der scheidende Geschäftsführer die ersten Ergebnisse? „Alle Vorschläge zielen darauf ab, Ohlsdorf in seiner Gesamtheit als Friedhof zu erhalten. Aber leider ist noch kein Gedanke präsentiert worden, der ein ‚Knaller‘ ist. Heute erfüllt der Friedhof drei Funktionen: Bestattungs- und Trauerort, ‚Grüne Lunge‘ als größter Park Hamburgs und Geschichtsbuch der Stadt. Das ist nicht zum Nulltarif zu haben.“ Purwins Fazit „Die Stadt muss sich der Frage stellen, was ihr der Friedhof wert ist!“ Naheliegend ist die Überlegung, dass Staatsoper, Schauspielhaus, Thalia Theater und Kampnagel jährlich über 100 Millionen Euro kosten – der Friedhof aber möglichst mit einer schwarzen Null abschließen soll. Purwins Nachfolger Carsten Helberg freut sich darauf, gemeinsam mit seinen 320 Mitarbeitern die Anforderungen der Zukunft zu meistern. Die vermutlich 16 Jahre, die Carsten Helberg als Geschäftsführer wirken wird, markieren die Zeit, in der grundlegende Weichenstellungen erfolgen müssen. Helbergs Appel an die Hamburger lautet: „Nutzen Sie Ihren Friedhof Ohlsdorf als Geschichtsbuch und Naherholungsgebiet.“ (fjk)
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