Wieder Richtfest „Unter den Linden“

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Alt und Neu harmonisch nebeneinander: Jetzt steht auch der Rohbau des 2. Abschnitts. Einzug: Ende 2016 Bild: Patrizia

Neues Wohnquartier zur Hälfte fertig. Bezug 2018

Von Sonja Schmidt
Langenhorn
Kellnerinnen servieren Beef Tartar-Häppchen und Sekt in der Herbstsonne, Bauherren, Handwerker und zukünftige Eigenheimbesitzer prosten sich zu. Beim Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des neuen Stadtquartiers „Unter den Linden Hamburg“ in Langenhorn herrschte gute Laune unter den rund 150 Gästen. Darunter war auch Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter. Der Applaus war groß, als das Glas des Zimmermanns nach dem gereimten Trinkspruch traditionsgemäß am Boden zerschellte. 113 neue Eigentumswohnungen sind auf dem ehemaligen Gelände des AK Ochsenzoll entstanden und werden bis Sommer 2016 fertiggestellt. Rund 80 Prozent sind bereits verkauft.
Insgesamt entstehen im Quartier in vier Bauabschnitten 36 Gebäude mit 450 Wohnungen. Darunter sind zwölf Neubauten und 24 denkmalgeschützte Bestandsgebäude, die modern umgewandelt werden. Die Bebauung auf dem 110.000 Quadratmeter großen Parkgelände wird von der Patrizia Immobilien AG betreut. „Uns wurde an diesem Ort ein historisches Erbe übertragen, und das wollen wir in Würde in eine vernünftige Zukunft tragen“, sagte Oberbaudirektor Walter in seiner Rede.

Das historische Erbe bewahren


Wo heute der zweite Bauabschnitt des Quartiers liegt, war früher der Versorgungsbereich des damaligen Krankenhauses. Einst gab es hier Pferde- und Schweineställe. Zukünftig werde sich hier ein kleines, intimes Teilensemble des Quartiers befinden, so Walter. Und direkt nebenan: der 1913 erbaute Wasserturm. Die zukünftige Nutzung des Wasserturms ist derzeit noch unklar. Ringsum großzügige Grünanlagen, viele Bäume und weitläufige Terrassen – das Konzept „Unter den Linden“ kommt gut an. „Die Wohnungen sind zwar nicht günstig, aber die Lage ist sehr attraktiv. Unsere einzige Sorge ist, dass das Quartier etwas eng bebaut sein wird. Dafür hoffen wir dann aber auf viele andere Familien mit Kindern – das bedeutet dann ja wiederum mehr Freizeit für uns Eltern“, sagte die zukünftige Eigenheimbesitzerin und dreifache Mutter Norma Pahl-Frank.
„Das ist ein wunderschönes Wohngebiet“, finden auch die Käufer Bettina und Bruno Chilian. Das Paar hat zwei Kinder und lobte die naturnahe Lage: „Das Quartier liegt nah am Kiwittsmoor und wir können durch die gute Verkehrsanbindung schnell nach Norderstedt in den Stadtpark rausfahren.“
Insgesamt wurden laut der Patrizia AG mit Sitz in Augsburg über 150 Millionen Euro in das Wohnprojekt „Unter den Linden Hamburg“ investiert. 2018 soll alles fertig sein.
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