„Wir wollen hier lernen“

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Schülerrätin Leona betoniert die Zeitkapsel in die Bodenplatte des Selbstlernzentrums

Grundsteinlegung für Selbstlernzentrum an der Oberstufe Foorthkamp

Von Stefanie Nowatzky

Langenhorn Wenn Schüler lernen wollen, dann brauchen sie dafür auch die richtige Umgebung – findet Leona, Schülerin der Oberstufe Foorthkamp. Die 17-Jährige freut sich, dass noch in ihrer Schulzeit das neue Selbstlernzentrum im Eingangsbereich ihrer Schule fertig werden soll und gab der Zeitkapsel für den Grundstein des neuen Gebäudes mit auf den Weg: „Wir wollen, sollen und dürfen hier lernen. Dafür ist das Selbstlernzentrum eine tolle Sache.“

Als Schülerrätin setzte sie gemeinsam mit ihren Mitschülern Mortaza und Finn den Grundstein des neuen Gebäudes in die frisch gegossene Bodenplatte. Wenn das neue Zentrum im November 2016 fertig ist, soll es Platz für 60 Schülerinnen und Schüler haben. An verschiedenen Plätzen wird es Einzel- und Gruppenarbeitsplätze geben, Medienarbeitsplätze und auch ganz konservativ eine Bibliothek.
Bisher diente die Pausenhalle als Arbeitsplatz. In einer Ecke ist ein Medientisch eingerichtet, doch die Konzentration fällt hier schwer, meint Leona. „Da gibt es immer Ablenkung“, sagt sie. Für die gemeinsame Oberstufe der beiden Langenhorner Stadtteilschulen Am Heidberg und Fritz-Schumacher ist das neue Zentrum auch ein Bekenntnis der Schulbehörde zu den Stadtteilschulen. Gerade erst hatten die Schulleiter fast aller Hamburger Stadtteilschulen gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Schulen mit Abitur nach neun Jahren moniert. Mit der gemeinsamen Oberstufe haben beide Schulen Vorteile und wollen diese mit dem Zentrum weiter ausbauen. Die Kooperation ist gut, finden die beiden Schulleiter Helga Smits und Ralf Pöhler. „Mit dem Selbstlernzentrum entsteht zusätzlich eine gemeinsame Lernkultur“, so Pöhler.
In die Zeitkapsel packten die Oberstufenleiter Dr. Philipp Semerak und Friedrich Kollhoff außer einem aktuellen Schülerfoto, einer Studienstufenfibel, einem Satz Euromünzen und einem USB-Stick sowie den Originalskizzen neben einer aktuellen Tageszeitung auch die aktuelle Ausgabe des Hamburger Wochenblatts, Ausgabe Langenhorn. „Wenn es in 50 Jahren ein neues Gebäude gibt, kann man sehen, was uns heute bewegt hat“, kommentierte Semerak.
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