Wird jedes Jahr gefeiert?

Anzeige
Gisela Kortmann, 2. Vorsitzende des SCALA, mit den Seilspringerinnen des Sportvereins Foto: hae

Tolles Jubiläumsfest brachte die Idee: Künftig eine Party in kleinerer Form

Von Hans-Eckart Jaeger
Langenhorn
Es war kurz vor Mitternacht. Noch einmal legte sich die ABBA-Coverband „Waterloo“ auf der Bühne des Langenhorner Einkaufszentrums kräftig ins Zeug. Noch eine Zugabe, dann war die mit viel Herzblut organisierte Jubiläumsparty „50 Jahre EKZ und Langenhorner Wochenmarkt“ zu Ende. Die letzten Besucher traten ihren Heimweg an. 16 Stunden lang, von 8 Uhr morgens bis 24 Uhr, hatten die Bürger des Stadtteils am Sonnabend gefeiert. Das Wetter spielte mit, tagsüber schien meistens die Sonne. „Es war ein tolles Fest, das wir nicht vergessen werden“, sagten die meisten Geburtstagsgäste. Solche Events sollten öfter stattfinden.
Klaus Dieter Marzahn, Fachamtsleiter Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt im Bezirksamt Hamburg-Nord, nahm den Faden sofort auf. In Absprache mit Bezirksamtleiter Harald Rösler - der hatte die Besucher in seiner zündenden Eröffnungsrede auf das Jubiläumsfest eingestimmt - kündigte Marzahn an: „Wir wollen hier künftig jedes Jahr eine Geburtstagsparty steigen lassen, natürlich in abgespeckter Form.“
Dagegen werden sich die Marktbeschicker und die Einzelhändler sicherlich nicht sträuben, auch wenn eine solche Veranstaltung viel Arbeit erfordert und eine Menge Geld kostet. Bernd Langmaack, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft EKZ Langenhorner Markt, sagte: „Diese Party war für den Stadtteil ein Supererfolg und zeugt von einer großartigen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, EKZ und Wochenmarkt. Auch das Wetter war schön, mehr kann man nicht verlangen.“ Etliche Inhaber hatten ihre Läden länger als sonst geöffnet und konnten sich am Ende über gute Umsätze freuen.
Auch auf dem Wochenmarkt klingelten die Kassen. IG-Vorsitzender Thomas Gerstenberg, der ebenso wie die meisten seiner Kollegen und Kolleginnen bis in den späten Abend mitgefeiert hatte, zog am Sonntag ein positives Fazit: „Es war ein tolles Fest. Endlich hatte man abends auch mal Zeit zum Klönen mit anderen Händlern. Auch die Kinder hatten ihren Riesenspaß. Dazu die Tombola ohne Nieten. Ein besonderer Dank gilt Kollege Jörg Junghans, der das Ponyreiten sponserte und Kollegin Beate Gladiator, die alle Fäden in der Hand hatte.“
Nur eine geplante Attraktion klappte nicht so recht: Die Idee, 100 mit Adressen versehene Gasballons gleichzeitig in den Himmel zu schicken, scheiterte am Veto der Flughafenverwaltung. Die rettende Idee: Wer mitmachte, durfte einen Ballon mit nach Hause nehmen und einzeln starten lassen. Für den weitesten Flug gibt es den Hauptpreis: einen Tag mit der Familie auf Gut Wulfsdorf in der Nähe von Ahrensburg.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige