Zukunftsfähiges Freibad

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An den Spaten: Jürgen Göttsch, Dirk Schumaier, Michael Pollmann, Alexandra Czerner und Harald Rösler (v. l.) Foto Haas

Erster Spatenstich für neues Familienbad

Von Waltraut Haas
Ohlsdorf Im November 2015 wurde das Freibad eingeebnet. Hier entsteht jetzt das neue Familienbad Ohlsdorf. „Zukunftsfähig“ werde das Bauwerk, sagte Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier. Die vergrößerte Wasserfläche des neuen Hallenbades sei künftig ganzjährig nutzbar – „freibadähnlich“ im Sommer.

In der abgesenkten Baugrube hinter dem historischen Eingangsgebäude von 1927 begrüßte der Bäderland-Chef zum ersten Spatenstich Bezirksamtsleiter Harald Rösler und Staatsrat Michael Pollmann von der Umweltbehörde. Der alte Eingang bleibt erhalten, führt künftig in ein modernes Foyer mit Blick auf ein Gründach und die vertraute Liegeweise mit alten Bäumen. Zum Schwimmen geht es eine Etage tiefer. „Der Schwimmbereich wird im Sommer durch geöffnete Falttüren mit der Liegewiese verbunden“, erklären die mit dem Neubau betrauten Architekten Alexandra Czerner und Jürgen Göttsch.

„Für das alte Freibad und für das Hallenbad von 1972 haben wir zunächst die Sanierungskosten berechnet, Ergebnis: viel zu teuer“, so das Architekten-Duo, das den Kompromiss für „freibadähnliches Schwimmen“ ausklügelte. Das neue Bad werde dank moderner Technik energieeffizient betrieben und komme so gut bis ins nächste Jahrhundert. Der ganzjährige Betrieb rechne sich eher als ein unbeheiztes Freibad, das zu oft rote Zahlen schreibe. „Das neue Becken wird 50 Meter messen, darin können wir auch mehr Trainingszeiten nutzen.“ freut sich Benjamin Wabner vom Hamburger Schwimmclub HSC. Rund 25 Millionen Euro soll der Neubau kosten – „und das bei stabilen Eintrittspreisen“, verspricht Bäderland-Chef Schumaier.

Erst nach seiner Fertigstellung Anfang 2018 werde das bestehende Hallenbad abgerissen. Etwa 120 neue Wohnungen sollen hier entstehen, ein Drittel davon mit öffentlicher Förderung. Wohl im September werde dafür ein städtebaulicher Wettbewerb eröffnet, erklärte Bezirksamtschef Harald Rösler zum aktuellen Stand.
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