Großeinsatz an Gesamtschule Am Heidberg

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Hamburg-Langenhorn: Vermutlich löste Pfefferspray ienen Großeinsatz an Gesamtschule „Am Heidberg“ aus Symbolfoto: wb
Hamburg: Tangstedter Landstraße 300 |

Schüler klagten über tränende Augen und Atemwegreizungen. Pfefferspray vermutet

Langenhorn Die Feuerwehr Hamburg wurde in die Gesamtschule „Am „Heidberg zu einem „unbekannten Geruch im Schulgebäude“ alarmiert. Hier hatten mehrere Kinder aus unbekannter Ursache über tränende Augen und Atemwegreizungen geklagt. Daraufhin wurden die Schulgebäude 1 und 2 durch die Lehrer geräumt und die Schülerinnen und Schüler zu einem Sammelpunkt auf dem Schulhof ins Freie geführt.

Massenanfall von Verletzten

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr erhöhten aufgrund der Vielzahl der Schüler auf das Alarmstichwort „Massenanfall von Verletzten, sechs bis zehn Personen“, da zu diesem Zeitpunkt die Zahl der Betroffenen noch nicht ersichtlich war. Insgesamt wurden durch den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg 44 Kinder gesichtet und untersucht. Zehn von ihnen wurden anschließend mit Rettungswagen in geeignete Notfallkrankenhäuser befördert.

Pfefferspray vermutet

Durch den Umweltdienst wurden in den Schulgebäuden umfangreiche Messungen mit einem speziellen Messgerät durchgeführt. Die Messungen blieben ohne Ergebnis auf eine Schadstoffkonzentration. Es wird vermutet, dass der Einsatz von Pfefferspray Auslöser der Reizungen für die Kinder war. Wie das Spray an die Schule gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Pfefferspray ist in herkömmlichen Drogerie-Märkten erhältlich. (jae)
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