Kilometerlange Staus auf der A 7

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Der Rückstau auf der A7 behinderte die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Repro: jae

Ferienbeginn verlief schleppend. Wehren im Einsatz

Von Hans-Eckart Jaeger
Norderstedt/Quickborn
Kilometerlange Staus auf der Autobahn 7 zwischen Quickborn und der Anschlussstelle Schnelsen/Norderstedt sorgten am ersten Tag der Hamburger Schulferien für ein großes Durcheinander: Zwei Stunden lang kamen die Autos kaum vorwärts. Hintergrund: Ein Pkw war gegen 17 Uhr in der Baustelle bei Bönningstedt in Brand geraten. Die Löschwagen der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn hatten ebenfalls große Probleme. Auch sie blieben im Rückstau stecken, denn sie fanden keine Lücke auf der auf zwei Fahrbahnen begrenzten Strecke. Immerhin: Die von Quickborns Wehrführer Wido Schön alarmierte Feuerwehr Norderstedt/Garstedt fuhr den Einsatzort von der Gegenfahrbahn an und konnte helfen. Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrleute den im Frontbereich vollständig ausgebrannten Pkw. Im Rückstau auf der Bahn nach Süden meldete sich wenig später ein Autofahrer, der in seinem Pkw einen starken Brandgeruch festgestellt hatte. Die Einsatzkräfte kontrollierten das Auto mit einer Wärmebildkamera und entdeckten einen Kabelbrand. Ein offenes Feuer breitete sich zum Glück nicht aus. Größere Sorgen bereiteten dafür zwei Tiertransporter mit 200 und mit 250 Schweinen beladen. Die Lastwagen standen bereits lange Zeit in der Sonne im Stau. Feuerwehrleute bauten zwei Hochdruck-lüfter auf den Fahrerseiten auf, parallel dazu wurde mit D-Strahlrohren auf der anderen und besonnten Seite eine Wasserwand aufgebaut. Diese sorgte dafür, dass die einströmende Luft die Tiertransporter abkühlte. Erst um 19 Uhr wurde der Verkehr auf der A7 wieder freigegeben.
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1 Kommentar
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Antonietta Tumminello aus Ahrensburg | 27.07.2016 | 09:45  
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