Reizgas-Alarm: Flughafen Hamburg vorübergehend evakuiert

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Flughafen Hamburg: Ein Reizgas-Alarm löste einen Großeinsatz am Hamburg Airport aus. Der Flughafen wurde vorübergehend evakuiert Foto: Hamburg Airport / Michael Penner
Hamburg: Flughafen Hamburg |

Großeinsatz für die Feuerwehr Hamburg – 68 Verletzte. Die Polizei ermittelt

Hamburg-Fuhlsbüttel Am Sonntagmittag (12. Februar) musste der Hamburger Flughafen zeitweilig komplett gesperrt werden. Grund war ein Reizgas, das aus bislang unbekannter Ursache freigesetzt wurde. Es trat im Bereich der Zentralen Sicherheitskontrolle in der sogenannten Plaza aus. Flughafengäste klagten über Augenbrennen, Reizhusten und Übelkeit. Insgesamt mussten 68 Personen von Notärzten und Rettungskräften der Feuerwehr Hamburg versorgt werden, 9 Menschen kamen in Krankenhäuser.

Pfefferspray


Der Flugbetrieb war von 12.32 bis 13.45 Uhr eingestellt. Hunderte von Menschen mussten vorübergehend das Gebäude verlassen. Gegen 13.30 Uhr gab es Entwarnung und die Flughafenbesucher konnten wieder in die Terminals betreten. Die Rettungskräfte stellten im Gebäude ein Pfefferspray sicher. Der Inhalt der Gaskartusche wurde durch die Klimaanlage verwirbelt und verteilt. Der Besitzer der Patrone ist bislang unbekannt.

Kein terroristischer Anschlag


Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Anschlag, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr. „Das ist kein dummer Jungenstreich, sondern eine Straftat“, sagte der Sprecher auf einer Pressekonferenz weiter. Die Polizei Hamburg ermittelt, so der Sprecher weiter. Mehr als 100 Mitarbeiter der Feuerwehr Hamburg sowie weitere Mitarbeiter der anderen Rettungsdienste an dem Großeinsatz beteiligt. (ngo)
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