Der Kiwi-Cup hat seine Tücken

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Seit 2003 wird im Kiwittsmoorbad gespielt Foto: tm

Wasserballturnier im Schwarzwasser des Naturbades Kiwittsmoor bot viele Tore und noch mehr Spaß

Langenhorn Viel Spaß, noch mehr Tore und ein seegrasreiches Spielfeld prägten in diesem Jahr die Wettspiele um den Kiwi-Cup des gastgebenden Hamburger TB. Das Wasserballturnier im Schwarzwasser des Naturbades Kiwittsmoor hat jedes Jahr mit diversen Tücken zu kämpfen.
Die Tatsache, dass das Turnier wie im Vorjahr ohne die Hauptdarsteller stattfand, tat der guten Stimmung unter den 24 Mannschaften keinen Abbruch. Die C-Jugend musste parallel ihre norddeutschen Meisterschaften spielen. „Wir hatten keine Chance, darauf zu reagieren. Unsere Einladungen waren längst raus, als der Verband die Termine für die Regionalmeisterschaften bekannt gab“, erzählte Organisationsleiter Philipp Kopf. Da das C-Jugend-Turnier der eigentliche Hauptbestandteil des Kiwi-Cups ist, die anderen Turniere laufen als Begleitturniere, war das Fehlen der U-15 besonders schmerzlich.
Der Hamburger TB und seine Gäste machten das Beste draus. In den Jugendklassen gewannen jeweils die Berliner aus Neukölln das Turnier. In der U11 setzten sie sich mit 9:7 im Finale gegen Poseidon Hamburg durch. In der U13 war das Endspiel kaum noch an Spannung zu überbieten. Erst nach der zweiten Verlängerung standen die Berliner als Sieger vor Hildesheim fest.
Mit beschämt gesenktem Blick verfolgten die Gastgeber die Siegerehrung in der offenen Klasse. Die HTB Erste wurde als Sieger ausgerufen. „Das gehört sich nicht, beim eigenen Turnier zu gewinnen“, sagte Philipp Kopf. Sein einziger Trost war, dass er mit den HTB Allstars, einer Ü30-Truppe, dem vereinseigenen Aushängeschild mit 7:6 die einzige Niederlage im Turnierverlauf beibringen konnte. „Nun schauen wir mal, wie wir nächstes Jahr die U15 wieder in unser Turnier integriert bekommen“, sagt Philipp Kopf. Denn allein Ambiente und Atmosphäre sind schon Grund genug, die 14. Auflage des Events folgen zu lassen. (tm)
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