Hamburger Medaille fürs Ehrenamt

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Gisela Kortmann mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz im Rathaus Foto: fjk

Dem Sport verschrieben: Gisela Kortmann erhält Medaille der Hansestadt

Von Franz-Josef Krause
Langenhorn
Mit ihrem Durchmesser von 100 Millimetern ist die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ zwar im eigentlichen Sinne kein Orden und auch viel zu unhandlich – doch eine besondere Auszeichnung ist sie allemal. Jetzt ist 31 Hamburgerinnen und Hamburgern die 1926 vom Senat gestiftete Medaille verliehen worden Wie Bürgermeister Olaf Scholz bei der Feierstunde im Rathaus betonte, sei die Bezeichnung zwar schon etwas in die Jahre gekommen – aber der Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements für das Gemeinwohl sei unverändert hoch.

Seit 50 Jahren unermüdlich


Unter den ausgezeichneten Persönlichkeiten war auch Gisela Kortmann, die seit mehr als fünf Jahrzehnten aus dem Sportleben in Fuhlsbüttel und Langenhorn nicht wegzudenken ist. Kortmann ist außer Fred Menkhoff eine der beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Sportclubs Alstertal-Langenhorn-Scala mit 7.902 Mitgliedern. Nach Hamburg ist die sportbegeisterte Frau, die in Hannover Sport studiert hat, der Liebe wegen gekommen. Bereits zwei Jahre später fand sie ihre sportliche Heimat im Sport-Club Langenhorn von 1909/1910. Hier war sie nicht nur maßgeblich an der Vereinsarbeit beteiligt, sondern brachte sich auch als Honorarkraft aktiv in das Vereinsleben ein. Es mögen wohl ein paar tausend Menschen gewesen sein, bei denen Gisela Kortmann versucht hat, die Flamme der Sportbegeisterung zu entzünden. Erfolgreich war sie damit auf jeden Fall bei Olaf, einem ihrer beiden Söhne, der sich seit mehr als 30 Jahren als Trainer von Volleyball-Mannschaften international einen Namen gemacht hat. Nicht um die Spitzenleistung, sondern den Breitensport geht es Gisela Kortmann. Einer der Gründe, dass sie zum 29. Mal für das Scala-Kinderfest auf dem Langenhorner Markt (11. Juni) verantwortlich ist.
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