Niederlage gegen Berliner Neulinge

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Zu selten hatte der Alstertal-Langenhorner Block Erfolg. Zuspielerin Adina Hinze (r.) im Netzduell mit Gäste-Spielführerin Romy Richter Foto: tm

Alstertal-Langenhornerinnen erlebten hammerharte Angriffe

Langenhorn In der dritten Liga weht ein härterer Wind als in der Regionalliga. Das mussten die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn gleich im ersten Saisonspiel erfahren. Rund 150 Zuschauer waren Zeuge einer beeindruckenden Gästeleistung beim 0:3 der Alstertal-Langenhornerinnen gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg.
„Die SG ist für uns eine große Unbekannte. Sicher wird es nicht leicht gegen die Berlinerinnen. Sie haben in den Vorbereitungsspielen einige Zweitligisten geschlagen“, hatte SCALA-Trainer Jan Maier über den Auftaktgegner gesagt. Maiers Team war souverän aus der Regionalliga in die dritte Liga aufgestiegen, genau wie die SG aus Berlin.
Doch im Duell der Aufsteiger deutete das Team aus Berlin schon beim Einspielen an, was die Alstertal-Langenhornerinnen erwarten würde: hammerharte Angriffe, fast wie bei einer Männermannschaft. SCALA hatte nur eine Chance gegen diese Urgewalt im Angriff: starke Aufschläge. Und solange die Alstertal-Langenhornerinnen druckvoll servierten, konnten sie die Gäste kontrollieren. Denn so war es den Berlinerinnen unmöglich, ihre starken Angreiferinnen präzise einzusetzen.

Neue Trikots fehlten


Doch diesen Druck konnten die Gastgeberinnen nicht konstant aufrecht erhalten. Am Ende gewann die Rotation mit 27:25, 25:18 und 25:23. Es war das unerfreuliche Ende eines Spieltages, der schon unbefriedigend begonnen hatte: Die neuen Trikots waren nicht rechtzeitig fertig geworden. Die Alstertal-Langenhornerinnen mussten in ihren Vorjahresshirts spielen. Das gab ein kleines Nummern-Durcheinander, weil Trainer Maier gleich fünf Spielerinnen als Neuzugänge im 13er-Kader gewinnen konnte. Wiebke Kotthoff, Stefanie Manzer, Lisa Schwarz, Nele Schneidereit und Milena Klapp sind neu im Team. Trotz allem sah Trainer Jan Maier einiges Positive. „Wir hatten 150 Zuschauer in der Halle. Das ist Rekord. Das Spiel hatte Zweitliganiveau und macht Lust auf die weitere Saison“, sagte der SCALA-Trainer. Und er zollte den Gegnern Respekt: „Wenn die dieses Level halten, bin ich gespannt, wer das Team schlagen kann“, so Maier. Doch verstecken muss sich der Trainer mit seiner Mannschaft auch nicht. „Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Maier. Ein Weg, auf dem erst einmal der Klassenerhalt liegen soll.

Drei Heimspiele


Für den können die Alstertal-Langenhornerinnen in den nächsten Tagen nichts tun. Am Wochenende ist der Nordpokal, die Qualifikation für den Deutschen Volleyball-Pokal, in Kiel angesetzt. Um Drittligapunkte wird erst am 18. Oktober beim Wiker SV geschmettert. Die Alstertal-Langenhornerinnen haben anschließen gleich drei Heimspiele in Serie: Am 24. Oktober, 19 Uhr gegen VSV Havel Oranienburg; der Eimsbütteler TV ist am 8. November, 16 Uhr zu Gast und VSV Grün-Weiß Erkner kommt am 28. November in die Heimhalle Tangstedter Landstraße 300. Erwachsene können für 4,50 Euro zuschauen (ermäßigt: 2,50 Euro). Ein Verzehrgutschein ist inklusive. (tm)
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