Perfekter Saisonabschluss

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Super Saisonfinale für die Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn. Erst schlugen sie die SG Todesfelde / Leezen mit 32:25, dann wurden sie mit einem 38:13 Hamburger Pokalsieger und dürfen nächstes Jahr im DHB-Pokal starten Foto: Maibom

Doppelbelastung mit Pokalsieg gekrönt. Sechs Spielerinnen verlassen SCALA-Handball-Damen

Von Thomas Maibom
Fuhlsbüttel
Ein großartiges Finale haben die Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn hingelegt. Erst wurde das Oberliga-Spiel bei der SG Todesfelde / Leezen mit 32:25 gewonnen, dann siegten die Alstertal-Langenhornerinnen im Hamburger Handball-Pokal mit 38:13 gegen den Ahrensburger TSV. „Wir waren in dieser Saison auf allen Positionen doppelt gut besetzt. So konnte ich viel wechseln, ohne dass es einen Bruch im Spiel gab“, begründet SCALA-Trainer Kai Kespohl, warum sein Team in den beiden Spielen glänzte.

„Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen“

Der Fokus lag auf der Partie in Todesfelde. „Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen“, so Kespohl, der den Sieg als besonders wertvoll einstuft. „Nach dem Trainerwechsel hatte die SG einen Lauf und war das einzige Team, dass Meister Wattenbek schlagen konnte. Dieser Sieg war eine Herzensangelegenheit“, erklärt der Trainer. Dass es mit etwas mehr Zielgenauigkeit ein höherer Sieg hätte werden können, störte Kespohl nur marginal. Die Konzentration war direkt nach dem Abpfiff schon auf das Pokalfinale gerichtet, welches am nächsten Tag stattfinden sollte. Vor vier Jahren hatten die Alstertal-Langenhornerinnen gegen die SG Altona erst in der Verlängerung gewonnen. Doch diesmal machte die SCALA-Truppe schnell alles klar. „Wir haben von unserer körperlich extrem präsenten Deckung profitiert. Schnell hat Ahrensburg gemerkt, dass, wenn sie in unsere Deckung rein gehen, es weh tun kann. Schon nach wenigen Spielminuten hatte der TSV darauf keinen Bock mehr“, blickte Kespohl auf das Finale zurück. So hatte der SC Alstertal-Langenhorn, bei dem jede Spielerin eine Kopf größer als ihre Gegnerin war, leichtes Spiel. Mit einem extrem einseitigen 38:13 wurde das „Final Five“, wie der Hamburger Pokalfinaltag mit den Endspielen der Senioren, den beiden Just-as-well-Finals der unteren Teams, sowie dem Herren- und Damen-Finale genannt wird, abgeschlossen.

Qualifikation für DHB-Pokal

Für den SC Alstertal-Langenhorn bedeutete dieser Saisonabschlusssieg zweierlei. Einmal steht nun die erneute Qualifikation für den DHB-Pokal. „Buxtehude wäre ein Hammerlos, Rosengarten ein schönes, weil wir da einige Spielerinnen kennen“, sagte Mannschaftsführerin Ulrike Heesch, und ergänzt: „Aber wir werden jeden Gegner nehmen, den wir zugelost bekommen.“ Zweiter Punkt: Der SCALA wird das Erstrundenmatch dann ohne seine bisherige Spielführerin angehen müssen. Zusammen mit Laura Hinz, Svenja Bahn, Sabrina Langmann und Kirsten Heider hört Ulrike Heesch auf. Seitdem sie vor zehn Jahren zum Studieren nach Hamburg kam, hat die nun 32-Jährige nur für den SC Alstertal-Langenhorn gespielt. „Im Laufe der Zeit verschieben sich die Prioritäten. Ich muss es nicht mehr haben, jedes Wochenende für den Handball unterwegs zu sein. Außerdem spüre ich so langsam meine Knochen“, sagt die Mannschaftsführerin. Und dann kommt sie noch ins philosophieren: „Wenn der Spruch gilt, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist, dann habe alles richtig gemacht.“
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