Titel auf Sand

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Alissa Willert (links) und Stefanie Manzer vom Drittligaaufsteiger SC Alstertal-Langenhorn siegten bei den Titelkämpfen um die Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaft Foto: Maibom

SCALA-Beachvolleyballerinnen wurden Hamburg-Meister

Langenhorn Die Punktspiele fangen erst am 3. Oktober an, aber die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn dürfen sich schon über den ersten Titel freuen. Alissa Willert und Stefanie Manzer wurden Hamburger Meister im Beachvolleyball.
Für Alissa Willert war der Titel keine Selbstverständlichkeit. „Das war unser erstes gemeinsames Turnier. Kaum zu glauben, dass wir das gleich mit dem Titel abgeschlossen haben“, sagte die quirlige Außenangreiferin im Anschluss.
Beide brauchten das erste Spiel, um sich aneinander zu gewöhnen. Kurios dabei: Angreiferin Willert übernahm den Abwehrpart, Verteidigungsspezialistin Stefanie Manzer, die in der Saison als Libera eingesetzt wird, übernahm das Blockspiel.
Nach der Auftaktniederlage gegen Meike Frie und Ninja Priesterjahn hatten die beiden SCALA-Sportlerinnen ihren Rhythmus gefunden. Im Halbfinale trafen sie erneut auf Frie und Priesterjahn. „Wir haben konsequent auf Meike, die ältere der beiden, aufgeschlagen. Das hat uns letztlich den Sieg gebracht“, analysiert Alissa Willert. Sie siegten mit 13:15, 15:12 und 15:13.
Die Taktik, eine Gegnerin mit den Aufschlägen anzuspielen, klappte auch im Finale. Gegen die Erstligaspielerinnen Natalia Chukseeva und Sophie Godfrey, beide einen Kopf größer als Willert/ Manzer, hatten sich beide die etwas kleinere Chukseeva ausgesucht. Mit 15:13 und 17:15 ging die Taktik erneut auf.
Als Belohnung gab es eine Urkunde, eine Flasche Sekt und Meistershirts. Die Sektflasche werden beide im Training opfern müssen, um mit ihren Teamkameradinnen auf den Sieg anzustoßen.
Noch drei weitere SCALA-Spielerinnen waren bei den Beach-Meisterschaften am Start. Susanne Maier spielte mit Neuzugang Lisa Schwarz. „Wir hatte zu viele Abstimmungsprobleme“, sagte Maier. Lisa Schwarz war für die verletzte Adina Hinze eingesprungen. Für Maier / Schwarz gab es Platz 7. Claudia Förster spielte mit Sandra Schneider vom Eimsbütteler TV zusammen und wurde Neunter. „Da gab es zu viele leichte Fehler, sonst hätten wir besser abgeschnitten“, ging Zuspielerin Förster kritisch mit sich ins Gericht. (tm)
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