UHC holt Deutschen Hockey-Hallentitel

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Lisa Altenburg war eine der Schlüsselspielerinnen des Uhlenhorster HC im Finale gegen den HTHC Foto: Maibom

Hockey-Damen des Uhlenhorster HC haben es erneut geschafft

Von Thomas Maibom
Hummelsbüttel
Die Hockey-Damen des Uhlenhorster HC haben es wieder geschafft. Nach 2014 gewann das Team von Trainer Claas Henkel die Deutsche Hockey-Hallenmeisterschaft, diesmal in einem Hamburger Duell. Der Harvestehuder THC war nach Penalty-Schießen 7:8 gegen den UHC unterlegen. Für das Derby waren beide Teams nach Mülheim gereist. Im Halbfinale hatte der UHC den Düsseldorfer HC 3:1 ausgeschaltet, musste dabei aber den verletzungsbedingten Ausfall von Ausnahmestürmerin Lisa Altenburg verkraften. Nach einem Zusammenprall kam sie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Doch am Abend gab es noch Entwarnung. Die Nationalspielerin hatten nur einen heftigen Brummschädel.Derweil hatte der HTHC den Mannheimer HC mit 4:3 im zweiten Halbfinale besiegt. Zur Überraschung hatte Henkel Altenburg im Finale wieder aufbieten können. Die Nationalspielerin hatte gleich die erste Torchance des Spiels und sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter für das 2:0 (7.). Zuvor hatte Celine Wilde nach nur drei Spielminuten das 1:0 erzielt. Doch der UHC machte in der regulären Spielzeit zu wenig aus seinen Möglichkeiten. „Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel früher zu entscheiden. Sowohl in der ersten Hälfte, als auch später nach dem 3:1 in der zweiten Halbzeit“, sagte Henkel. So bekam der HTHC noch eine Chance und konnte drei Minuten vor Spielende ausgleichen. Die Entscheidung musste im Penalty-Schießen fallen. Das war nichts für schwache Nerven. Nach zehn Schützinnen stand es 7:7, dann traf Katharina Otte für den UHC. Die Spannung wurde auf die Spitze getrieben, als danach UHC-Keeper Yvonne Frank Anne Deupmann bei ihrem Penalty foulte. Es gab Siebenmeter. Den führte Franziska Hauke aus. Zuvor hatte sie einmal aus dem Feld und bei zwei Penalties getroffen. Doch diesmal scheiterte sie an Yvonne Frank. „Diesen Sieg haben wir uns nicht erspielt, sondern erkämpft. Das ist ein Gesicht der Mannschaft, das ihr viele nicht zugetraut haben“, sagte Henkel. Knapp zwei Monate haben die Hummelsbüttelerinnen Zeit, diesen Titel zu genießen. Am 31. März werden die Spiele der Feldhockeybundesliga fortgesetzt. Da hat der UHC die Chance, als zweites Team im Frauenhockey, das Double zu schaffen.
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