Volleyball: Zweites Zweitligateam für Hamburg?

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Im Hinspiel gegen die VG WiWa stand der Block des SC Alstertal-Langenhorn noch richtig gut Foto: Maibom

SCALA-Spielerinnen planen für 2. Bundesliga

Von Thomas Maibom
Langenhorn
Bekommt Hamburg demnächst ein zweites Zweitligateam im Volleyball? Der SC Alstertal-Langenhorn schafft derzeit die Bedingungen für den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Deutschlands. Zumindest im Hintergrund. Denn das erste Spiel nach der offiziellen Verkündigung des ambitionierten Zieles Aufstieg verlor das Team das Lokalderby gegen die VG WiWa mit 1:3.In der vergangenen Woche reiste Co-Trainer Matthias Krause nach Berlin, um an der Informationsveranstaltung „Aufstieg in die 2. Bundesliga“ der Volleyball-Bundesliga teilzunehmen. Diese Veranstaltung ist Auftakt des Vorlizensierungsverfahrens, das für interessierte Vereine obligatorisch ist. Nur Teilnehmer dieser Veranstaltung dürfen eine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragen. Die Anforderungen an einen Aufstieg sind hoch: Die Spielhalle muss Mindestanforderungen wie Helligkeit und Zuschauerkapazität genügen. Nicht zuletzt wegen der erhöhten Reisekosten wird auch der Saisonetat steigen. Der liegt derzeit bei 18.000 Euro. Trainer Jan Maier hat durchgerechnet, dass eine Verdoppelung für die 2. Bundesliga reichen sollte. Das VT Hamburg hat als derzeit Achter unter den 13 Teams der zweiten Liga einen 200.000 Euro-Etat. Die Heimhalle an der Tang-stedter Landstraße müsste aufgepeppt werden. Denn für die zweite Liga sind 200 Sitzplätze vorgeschrieben. Eine Sitzplatztribüne sucht man in der Sporthalle aber vergebens. Sollte des SC im Norden Hamburgs bleiben, böten sich nur die Sporthalle Tessenowweg an, was zu Belegungsproblemen mit den Handballern der SG Hamburg-Nord führen würde oder die Alsterdorfer Sporthalle, die mit ihren knapp 4000 Sitzplätzen überdimensioniert wäre. Selbst die Sporthalle Wandsbek mit ihren 1800 Sitzplätzen lässt bei 200 Besuchern keine Heimspielstimmung aufkommen. Den Aufstieg hat Jan Maier aber noch nicht für dieses Jahr angepeilt. „Ich denke mittelfristig“, sagt der Coach. Immerhin hat er für sein Team eine weitere Zweitligaspielerin hinzu bekommen. Bonny-Carolyn Jatzko darf ab sofort für den SC Alstertal-Langenhorn ans Netz. Die 21-jährige Außenangreiferin wollte eigentlich für VT Hamburg spielen, löste aber ihren Vertrag nach nur wenigen Monaten auf.
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