Volleyballer im Formtief

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Alina Ernst (Mitte) gegen Mittelangreiferin Simone Kühl (l) und Alexandra Schuda Foto: tm

SC Alstertal-Langenhorn verpasst Sieg knapp. Neue Chance: 28. November

Langenhorn Die Fans des SC Alstertal-Langenhorn müssen weiter auf den ersten Heimsieg der Drittliga-Volleyballerinnen warten. Auch das dritte Heimspiel verlor der Aufsteiger. Im Stadtderby zog das Team gegen den Eimsbütteler TV mit 1:3 den Kürzeren. Die Gastgeberinnen mussten im Derby auf eine zentrale Spielerin verzichten. Spielmacherin Adina Hinze konnte mit einer Bronchitis nicht spielen. Für sie übernahm Claudia Förster den Part der Zuspielerin. Ansonsten konnte SCALA-Trainer Jan Maier auf sein komplettes Team zurückgreifen. Die Alstertal-Langenhornerinnen gingen zudem mit der Gewissheit ins Match, den ETV schlagen zu können. Vor wenigen Wochen standen sich beide Teams im Hamburger Pokalfinale gegenüber. Das hatte SCALA mit 3:1 gewonnen.
Doch der ETV hatte seine Lektion aus der Pokalpleite gelernt. Trainer Uli Kahl steltte sein Team sehr gut ein. Immer wieder wurde der SCALA-Block mit präzisen und harten Angriffen passiert. Libera Susanne Maier und die Feldverteidigung gaben ihr Bestes, doch das war an diesem Tag zu wenig. Nach 83 Spielminuten hatte der ETV eine 2:1 Satzführung erspielt. 25:18, 18:25 und 25:20 lagen die Eimsbüttelerinnen vorn. Und bei 22:14 im vierten Satz sahen die Gäste vor knapp 150 Zuschauern
wie die sicheren Siegerinnen aus. Doch im Gefühl des sicheren Sieges schaltete der ETV zwei Gänge zurück. SCALA gewann mit großen Einsatz einen Ballwechsel, den der ETV schon für sich gebucht hatte – und das Spiel kippte. Punkt um Punkt holte der SC auf. Zwei ETV-Auszeiten später stand es 21:23 aus Alstertal-Langenhorner Sicht. Dann gaben die Gastgeberinnen das Momentum mit einem Fehlaufschlag ab. Die Magie der Aufholjagd war gebrochen, und nach 114 Spielminuten verwandelte der ETV mit einem wuchtigen Schmetterschlag dem Satz mit 25:23 und das Match mit 3:1 Sätzen. Die Alstertal-Langenhornerinnen haben drei Wochen lang Zeit, ihre Lehren aus der Niederlage zu ziehen. Erst am 28. November geht die Saison für sie weiter – erneut mit einem Heimspiel. (tm)
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