Wird Platz gesperrt?

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Die Spielfläche des Sportplatzes ist marode Foto: tm

Eintracht: Kunstrasen wirft Falten

Norderstedt Weil die Stadtverwaltung den maroden Kunstrasenplatz des Fußballvereins Eintracht Norderstedt erst 2018 sanieren will, droht Eintracht-Präsident Reenald Koch nun damit, den Platz sperren zu lassen. Würde das passieren, müsste die Hälfte der Eintracht-Mannschaften, auf anderen Plätzen in der Stadt untergebracht werden. Das sind 250 Kinder und Jugendliche. Eigentlich gehört die Anlage der Stadt, der Verein kümmert sich per Nutzungsvertrag um den Betrieb.
Die Spielfläche sei laut Koch in die Jahre gekommen, werfe Falten und sei damit unbespielbar. Mit leichtem Druck lassen sich Teilflächen des Belages verschieben. Im Training kann noch um diese Unfallpunkte herum trainiert werden. Doch ist ein vollumfänglicher Punktspielbetrieb nicht mehr möglich. Zu groß sei das Verletzungsrisiko. „Wir können nur unsere unteren Jugendteams, die auf dem verkleinerten Feld spielen, ihre Puntkspiele machen lassen“, sagt Koch. Nehme die Stadt die Platzsanierung für 2016 in den Haushalt auf, „dann werden wir den Platz aus eigener Tasche noch mal reparieren. Ansonsten lasse ich den Platz sperren und die Stadt muss sehen, wo sie rund die Hälfte unserer Teams auf den anderen Plätzen unterbringt“, sagte der Präsident der Garstedter Fußballer.
Ein kompletter Neubau kostet etwa eine halbe Million Euro. Eine Indstandsetzung würde einen fünfstelligen Betrag kosten. Eine Entscheidung, wie es mit dem Platz weitergehen wird, soll im kommenden Monat in der Sportausschussitzung fallen. (tm)
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