Rücksicht auf Wegen

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Miteinander - freundlich. Es geht!

Es kann funktionieren: Ein freundliches Miteinander bei Spaziergang oder Sport

Die Natur genießen - das wollen Spaziergänger, Radfahrer, Hundehalter, Walker und Jogger. Wer hat die größeren Rechte? Natürlich niemand! Gerade bei Sonnenschein kann es da oft einmal eng werden auf den Wegen. Wenn jeder, egal auf welche Weise er sich fortbewegt, rücksichtsvoll daran denken würde, seinen Mitmenschen nach Möglichkeit etwas Platz einzuräumen, dann könnte der Ausflug in die Natur viel öfter wirklich zum Genuss werden.

Es ist unterhaltsamer auf dem Fahrrad nebeneinander zu fahren - es spricht nichts dagegen, wenn die Aufmerksamkeit anderen Teilnehmern gegenüber nicht leidet. Gleiches gilt für drei nebeneinander Walkende. Radfahrer sollten auch bedenken, dass sie gerade Menschen, die nicht so gut hören, erschrecken können, wenn sie dicht an ihnen vorbeifahren.
Ältere sind häufig nicht in der Lage, schnell zu reagieren und auszuweichen, oft hören sie die Herannahenden auch zu spät.
Ob zu Rad oder flott zu Fuß: Etwas mehr Toleranz und Verständnis helfen.
Hundehalter müssen immer vor Augen haben, dass viele Menschen sich vor Hunden ängstigen, auch wenn der Vierbeiner klein, wirklich lieb und harmlos ist. In vielen Gebieten müssten Hunde an der Leine geführt werden. Manch Frauchen oder Herrchen möchte seinem Liebling den freien Auslauf nicht verwehren - auch wenn der Hund nicht zuverlässig gehorcht. Ein kreuz und quer rennender Hund kann für Radler und Jogger nicht nur sehr unangenehm, sondern auch gefährlich werden. Quer über den Weg gespannte, fast unsichtbare Hundeleine - ein Extrem, aber realistisch! - kann für Jogger zu einer echten Falle werden. Andererseits ist sicher auch mancher Hund dankbar, wenn ein Läufer dem Tier nicht direkt vor der Nase vorbei zischt, sondern mit einem kleinen Schlenker ausweicht.
Also: Jeder möchte genießen, das dürfen natürlich alle, es ist aber nur möglich, wenn jeder rücksichtsvoll an andere denkt.

Wie erfreulich ist es zu sehen, dass es funktionieren kann. Spaziergänger treten zur Seite, dafür ist ein Dank ja wohl selbstverständlich. Viele Hundebesitzer halten ihren Hund fest oder lenken ihn ab, bis der "Störenfried" vorbei ist. Wenn dieser sich dann kurz bedankt, erfreut das und die Stimmung bekommt ein positives Signal.
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