Die Bibliothek der HSU widmet sich den Leuchttürmen an Deutschlands Küsten

Nächster Termin: 03.12.2016

Wo? Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg DE
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Hamburg: Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85 |

Ausstellungseröffnung am 11. Oktober 2016

Ab Oktober zeigt die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität die Ausstellung "Deutschlands Leuchttürme. Dokumente, Bilder, Texte". Zur Ausstellungseröffnung am 11. Oktober, 18 Uhr, lädt sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Befeuerte Seezeichen von der Antike bis zur Gegenwart

Die Tradition befeuerter Seezeichen reicht bis weit in die vorchristliche Zeit zurück. So zählt der Leuchtturm von Alexandria zu den sieben Weltwundern der Antike. Seit dem Mittelalter findet man Leuchtfeuer auch an der Nord- und Ostseeküste. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zählt an der Nord- und Ostseeküste sowie an schiffbaren Flussabschnitten von Elbe, Weser und Ems ca. 200 Leuchttürme. Sogar am Bodensee in Lindau steht ein über 30 Meter hoher Leuchtturm.

Leuchtturm-Fotograf Reinhard Scheiblich

Die von Reinhard Scheiblich kuratierte Ausstellung zeigt die Entwicklung der Leuchttürme bis in die Gegenwart, wobei der Fokus auf deutsche Leuchtfeuer gerichtet ist. Historische Fotos sowie Bauzeichnungen und Dokumente belegen den hohen Standard im deutschen Seezeichenwesen. Neben zahlreichen Tafeln wird die Schau ergänzt durch Literatur und Exponate.

Faszination der Leuchtturm-Klassiker

Die in dieser Ausstellung gezeigten Leuchttürme sind „Klassiker“, jene Bauwerke, die an unseren Küsten in Rapsfeldern stehen, eine Hafensilhouette prägen, aus Dünen in den Himmel ragen oder den Wellen des Meeres trotzen. Einige Leuchttürme haben es sogar als Symbol für Strand, Wind und nordische Frische auf Anzeigen und Plakate gebracht, sind Filmkulissen und zu Kinderbuchhelden geworden, sie wurden zum Wahrzeichen mancher Region.

Die Ausstellung versucht, mit großformatigen Fotos von Reinhard Scheiblich die Faszination der Leuchttürme wiederzugeben. Es werden dort Einblicke ermöglicht, wo die Türen für Besucher verschlossen bleiben. Zum Teil unbekannte Geschichten werden mit historischem Bildmaterial dokumentiert.

Dauer der Ausstellung
11. Oktober 2016 bis 28. Februar 2017
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr (an Feiertagen geschlossen)
Eintritt frei • Barrierefreier Zugang
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