Bundestagswahl: Welche Partei passt zu mir?

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Die Schulsprecher Paul Strohtmann und Jule Schütt (Mitte) stellen den Kandidaten Fragen Foto: kg
 
Milena weiß jetzt, wen sie wählen wird Foto: kg
Hamburg: Neumann-Reichardt-Straße 20 |

Podiumsdiskussion mit Erstwählern am Charlotte-Paulsen-Gymnasium in Wandsbek

Karen Grell
Wandsbek
Viele Schüler aus der Oberstufe am Charlotte-Paulsen-Gymnasium in Wandsbek sind passend zur Bundestagswahl gerade vor Kurzem 18 Jahre alt geworden und stehen damit zum ersten Mal vor der großen Entscheidung: Welche Partei passt denn eigentlich zu mir? Die Schulsprecher Paul Strothmann und Jule Schütt luden die Kandidaten aus dem Wandsbeker Wahlkreis jetzt zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion in die Schule ein, damit die wahlberechtigten Schüler sich ein besseres Bild von den jeweiligen Programmen machen konnten. Mit dabei waren Aydan Özoguz (SPD), Eckard H. Graage (CDU), Dennis Paustian-Döscher (Die Grünen), Dr. Wieland Schinnenburg (FDP). Cornelia Kerth (Die Linke) und Dietmar Wagner (Afd) .

Digitalisierung, Einwanderungspolitik, Bildung

„Die meisten aus dieser Jahrgangsstufe sind Neuwähler und viele noch unentschlossen“, wussten die Schulsprecher. Bei einer ersten Fragerunde, moderiert von Paul und Jule, standen die Digitalisierung, die Einwanderungspolitik und das Thema Bildung im Vordergrund. Alles Themenbereiche, die vor allem auch junge Menschen betreffen, die noch vor ihrem Berufsleben stehen. Während dann eine Kandidatin in Sachen Jobsicherheit auf das feste Grundeinkommen für alle setzte, strebten andere größere Investitionen in die Wirtschaft und eine Stärkung der Familien an. Beim Thema Digitalisierung waren sich die Parteien geschlossen einig: „Das Netz muss bundesweit so schnell wie möglich ausgebaut und verbessert werden“. Auf die Frage einer Schülerin zur Legalisierung von Cannabis plädierte Eckhart H. Graage für ein klares „Nein, weil ich selber schon Menschen durch Drogen verloren habe“ und die FDP mit Wieland Schinnenburg für eine kontrollierte Abgabe an Jugendliche über 18, um die Beschaffungskriminalität einzudämmen.

Entscheidungshilfe

Zur Frage in Sachen Außenpolitik von Milad (18) sprachen sich fast alle Parteien für weitere Dialoge mit den Krisenstaaten aus und Aydan Özoguz fasste zusammen: „Die Welt tickt leider nicht immer so, wie wir es gern hätten“. Lionel (18) fand die Podiumsdiskussion sehr spannend und „auch wenn ich politisch schon sehr gut informiert bin und schon weiß, was ich wählen will, hat die Veranstaltung meine Meinung noch gefestigt“. So ging es auch vielen anderen, die hier am Charlotte-Paulsen-Gymnasium nun zum ersten Mal wählen werden. „Ich war mir noch nicht sicher, welche Partei zu mir passt“, so Milena (18), „durch die Podiumsdiskussion konnte ich mich jetzt entscheiden und weiß, wo ich mein Kreuz machen werde“.

Weitere Infos: Wahl-O-Mat

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