Die „Boje“ als letzter Anker

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Das Suchthilfezentrum Die Boje bietet Hilfe für Menschen mit Suchtmittel-Problemen Symbolfoto: thinkstock
Hamburg: Brauhausstieg 15-17 |

Hilfe für Menschen mit Suchtmittel-Problemen in Hamburg

Billstedt/Horn Das Beratungszentrum „Die Boje“ am Brauhausstieg in Wandsbek hat im Rahmen der Neustrukturierung der Hamburger Suchtberatung die vorrangige Zuständigkeit für Billstedt und Horn übernommen – wobei nach wie vor alle Hamburger die Wahl haben, in welcher Suchtberatungsstelle sie sich Hilfe holen, unabhängig von ihrem Wohnort.

Offene Sprechstunde

Einrichtungsleiterin Marita Junker ist Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Sie weiß: „Knapp 18 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger im Alter von 18 bis 64 Jahren trinken Alkohol in gesundheitsschädlichen Mengen. Man geht von 45.000 Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit aus.“ Aber auch im Falle von Cannabis-, Medikamenten- und Spielsucht sowie problematischer Mediennutzung bietet „Die Boje“ Hilfe. Jeden Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr gibt es dort eine offene Sprechstunde, außerdem besteht die Möglichkeit, offene Infogruppen aufzusuchen.

Drei Versorgungsebenen

Um die Versorgung mit Suchthilfeangeboten sicherzustellen, wurden im Zuge der Umstrukturierung drei zusätzliche Versorgungsebenen geschaffen, in denen sich die zuständigen Beratungsstellen um die jeweilige Region besonders kümmern sollen. Das Suchthilfezentrum „Die Boje“ in Wandsbek berät seither auf Ebene 1 stadtteilübergreifend Menschen, die Suchtmittel in problematischer Weise konsumieren, und zwar vorrangig in der Region Horn, Billstedt, Mümmelmannsberg und Marienthal. Bezirksübergreifend werden auf Ebene 2 Menschen beraten, die riskantes, problematisches oder pathologisches Suchtverhalten (Glücksspiel, elektronische Medien) praktizieren. Hier ist die „Boje“ sowohl in den obigen Stadtteilen als auch in den Bezirken Wandsbek und Hamburg Nord aktiv. Überregional übernimmt die „Boje“ auf der Ebene 3 die Beratung spezieller Zielgruppen hamburgweit, wobei vorrangig Jugendliche und junge Erwachsene in Zusammenarbeit mit den Jugendberufsagenturen unterstützt werden. In diesem Zusammenhang wird die Mitarbeiterzahl der „Boje“ von jetzt zwölf auf 14 erhöht. (wb)

Weitere Infos: Die Boje oder per E-Mail an beratung@dieboje.de beziehungsweise unter Telefon 44 40 91 oder 731 49 49
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