Jenfeld: Zusammenhalt bei bunter Vielfalt

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Der Siegerentwurf Foto: Glitz
Hamburg: Denksteinweg 17 |

Mehr als ein Lob für die Arbeit der Schüler: Sieger des Logo-Wettbewerbes ausgezeichnet

Von Rainer Glitz
Jenfeld
Alle 15 von den Zehntklässlern eingereichten Entwürfe waren in der Aula noch einmal aufgehängt, dazu prangten sie in essbarer Form auf einer riesigen Torte am Rand der Bühne. „Ich hätte alle gewählt, ein sehr gutes Ergebnis“, lobte Heidrun Quilitzsch, Centermanagerin im JEN, die Arbeit der Schüler. Die Werbegemeinschaft des Einkaufszentrums hatte den Wettbewerb auf den Weg gebracht, nun gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde und eine Einkaufstüte mit allen Logos als Sonderedition (das Wochenblatt berichtete). „Mit der Urkunde habt Ihr einen offiziellen Nachweis für Eure Bewerbungen“, erklärte Quilitzsch. Kursleiterin Thekla Welp und Kulturagentin Alescha Abendroth stellten in Kurzform alle Vorschläge vor.

Urheber-Vertrag für Schüler

Dann öffnete Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff als Schirmherr der Veranstaltung den goldenen Umschlag: Das Siegerlogo wurde von einer Gruppe erarbeitet, die aus drei Schülerinnen und zwei Schülern besteht: Zadaf Soltan, Ann-Kathrin Niermeyer, Muskan Paggalok, Danny Schmuhl und Jazeb Malik. Es zeigt unter dem Wort Jenfeld ein aus bunten stilisierten Figuren bestehendes „J“. „Durch die vielen unterschiedlichen Menschen soll das Logo die Vielfalt im Stadtteil ausdrücken und außerdem den Zusammenhalt zeigen“, so die Beschreibung der Gruppe. Die Jury überzeugte das Logo: Es sei plakativ, markant und ohne Worte zu verstehen, fordere zu positiven Assoziationen auf und sei vielseitig verwendbar. Und damit es künftig für Einkaufstaschen verwendet werden kann, durften die fünf Sieger gleich einen Nutzungsvertrag auf der Bühne unterzeichnen. Schließlich sind und bleiben sie die Urheber. Neben Blumen gab es für sie auch einen Scheck für die Abschlussfahrt.

Tolles Logo

Auch die Saga, die die Aktion unterstützte, will das Logo nutzen: Nämlich für Prospekte für künftige Jenfelder Neumieter. „Es ist ein tolles Logo, es zeigt die bunte Vielfalt“, lobte auch Schirmherr Thomas Ritzenhoff. Das Imageproblem komme nicht aus dem Stadtteil, sondern von außen. Jenfeld sei ein normaler Stadtteil. Das betonte auch Manfred Gans von der Stadtteilkonferenz: „Jenfeld ist mehr, als in der Presse steht. Wir erhoffen uns positive Ausstrahlung von der Kampagne“. Für die Schüler war es außerdem eine neue Erfahrung. „Wir haben echte Verantwortung übernommen und viel gelernt“, sagte Yasmin aus der 10c. Alle seien stolz auf das Projekt. „Echte Veränderung gibt es nur durch die Menschen“, so die Schülerin.

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