Schlechte Stimmung im Bezirksamt Wandsbek?

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Linken-Fraktionschef Julian Georg Foto: rg
Hamburg: Schloßstraße 60 |

Arbeitsbedingungen für die Angestellten sei belastend, so die Kritik der Fraktion der Linken

Wandsbek Die Fraktion der Linken hat erneut die Arbeitsbedingungen für die Angestellten im Bezirksamt als belastend und nicht zufriedenstellend kritisiert. Eine im Hamburger Abendblatt veröffentlichte Mitarbeiterumfrage aus dem Dezernat für Wirtschaft, Bauen und Umwelt zeige, worauf die Linke schon seit Jahren hinweise, sagt Fraktionschef Julian Georg: „Überlastete Mitarbeiter, fehlende Führungskompetenz, negative Einflussnahme durch die Politik. Nicht zuletzt in seiner Rede zur Wahl der Bezirksamtsleitung redete Thomas Ritzenhoff die eklatanten Probleme klein und griff Kritiker seines Verwaltungsstils an.“ Die jahrelangen Missstände müssten endlich behoben werden, so Georg. Es könne nicht sein, dass Thomas Ritzenhoff sich von SPD und Grünen wiederwählen lasse, ein „Weiter so!" als Ziel ausgebe und die Probleme in seiner Behörde offensichtlich nicht in den Griff bekomme. „Wir werden genau beobachten, welche Schritte die Bezirksverwaltung in Zukunft unternimmt, um für ordentliche Arbeitsbedingungen in einer funktionierenden und bürgerorientierten Verwaltung zu sorgen“, sagte Georg. SPD und Grüne in Bürgerschaft und Bezirk müssten die unsoziale Kürzungspolitik beenden. In der Befragung hatten laut Abendblatt 31 Prozent der Mitarbeiter angegeben, dass sie ihr Arbeitspensum nicht schafften. 37 Prozent bemängelten, ihre Vorgesetzten träfen keine klaren, nachvollziehbaren Entscheidungen. 55 Prozent sind mit der Zusammenarbeit mit der Politik im Bezirk unzufrieden. Kritisiert werde zudem die Einflussnahme der Politik auf das Tagesgeschäft. Andererseits sagten aber auch 88 Prozent der Befragten, ihnen gefalle die Arbeit im Bezirksamt Wandsbek prinzipiell. Die Linke will das Thema bei der nächsten Sitzung der Bezirksversammlung auf die Tagesordnung setzen. (rg)
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